Divenblick – HC Treia/Jübek vs. Elbdiven

Liebe Divenfans,

Sonntag um 17 Uhr in Silberstedt spielen? Was kann man sich nur Schöneres vorstellen?
Ich würde sagen: 2 Pluspunkte im Bus mitnehmen und Montag frei haben 😉 So war der Plan und der Plan ging auf!
Denn: WINNERS WIN!

Aber von vorne:
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns um 12:50 Uhr auf dem Schüsselteich. Unser Glücksbringer Bussi konnte uns leider nicht kutschieren – gute Besserung an dieser Stelle, lieber Bussi – doch Michi sprang ein und auch er scheint uns Erfolg zu bringen.

Nach unserem obligatorischen Spaziergang machten wir uns in der Halle warm. Dabei wollte der Ball noch nicht so wirklich ins Tor, doch wenn die Generalprobe schief läuft, dann klappt es, wenn es darauf ankommt. Und das konnte in den folgenden 60 Minuten Spielzeit unter Beweis gestellt werden.
Mit dem Schlachtruf „WINNERS WIN“ motivierte Daniel uns kurz vor Spielbeginn. Und zu den „WINNERS“ zählt jede einzelne von uns – egal ob zu Hause, bei der Arbeit, in Amerika, auf der Bank oder auf dem Spielfeld. Damit stehen wir für mehr Gemeinschaft, wir sind stärker, wir kämpfen mehr und wir arbeiten mehr. Genau das sollte im Spiel deutlich werden.

Und das wurde es auch. Wir kamen gut ins Spiel und konnten durch schön herausgespielte Chancen mit 0:2 in Führung gehen. In den ersten Minuten konnten die Mädels vom HC Treia/Jübek ihre Chancen hingegen nicht wirklich nutzen, da unsere Abwehr „wie eine Wand“ stand und Nele im Tor viele Bälle entschärfte. So erarbeiteten wir uns bis zur Mitte der ersten Halbzeit einen Vier-Tore-Vorsprung. Doch im weiteren Verlauf bekamen wir die neu eingewechselte Halbspielerin in der Abwehr nicht so richtig in den Griff und schlossen vorne teilweise zu überhastet ab, sodass sich Treia nicht abschütteln lies und immer wieder auf ein Unentschieden herankam. Durch einen 4:0-Lauf ihrerseits egalisierten sie unseren Vorsprung und in der 20. Minute stand es 11:11. Dabei konnten wir 2-Minuten-Strafen unserer Gegnerinnen leider häufig nicht zu unseren Gunsten ausspielten. In dieser kurzen „Schwächephase“ erinnerte uns Daniel in einem Time-Out nochmals daran, dass wir diejenigen waren, die hier stärker waren und mehr kämpfen können. Und genau das taten wir dann auch, sodass wir mit einer 15:19-Führung in die Halbzeit gingen.

In der Halbzeitansprache ermutigte Daniel uns, dass wir vieles richtig machten – wir dürften jedoch kein bisschen nachlassen, sondern sollten lieber noch eine Schippe drauflegen.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit stach keine Mannschaft so wirklich heraus. Zwar lagen wir zu jedem Zeitpunkt vorne, doch richtig absetzen konnten wir uns an der Stelle nicht. Es sollte ein knappes und nervenaufreibendes Spiel bleiben. So kamen unsere Gegnerinnen in der 39. Minute durch eine umgestellte Abwehrformation nochmals auf ein Tor heran, jedoch stellten wir uns schnell darauf ein und ließen einen Ausgleich nicht mehr zu. Die verschiedenen Abwehrformationen von Treia brachten uns an diesem Tag nicht aus dem Konzept.

Als Lena in der 54. Minute ihr 13. Tor zum 29:33 warf, hätte man meinen können, dass es ganz gut für uns aussah, was einen Sieg angeht. Doch ich denke, an diesem Tag hatten alle von uns noch das Spiel aus der vergangenen Saison im Kopf und wir wussten, dass diese Führung noch nichts wert war. Und so motivierten wir uns gegenseitig, packten in der Abwehr noch mehr zu, sodass wir in den letzten 6 Minuten kein Tor mehr zuließen, aber selbst noch trafen. So war nach 60 Minuten ein 29:36 Sieg auf der Anzeigetafel zu sehen und die Freude war riesig.

Auf dem Rückweg konnten wir unsere zwei Pluspunkte bei einem reichhaltigen Bus-Buffet feiern und kurz nach dem Spiel konnte man in Daniels Instagram-Story „Schon ein bisschen stolz auf die Mädels..“ lesen… das sagt wohl alles 😉

Nächsten Samstag geht es dann für uns beim Auswärtsspiel in Dithmarschen um die nächsten zwei Punkte.

Bis bald,
eure Anni