Die Elbdiven haben einen großartigen Kampf in einem dramatischen Spiel abgeliefert. Mit nur 7 zum Teil angeschlagenen oder erkälteten Feldspielerinnen haben sie in Mönkeberg, die im Vorfeld einen Verlegungswunsch der LSV abgelehnt hatten, alles rausgeholt. Gegen teilweise übermotiviert agierende Mönkebergerinnen, denen man ohne Zweifel angemerkt hatte, von dieser personellen Lage zu profitieren, blieben die Elbestädterinnen gegen den sehr starken Rückraum der HSG taktisch diszipliniert. Die Gastgeber hatten darüber hinaus sogar Glück, dass die LSV-Frauen kurz vor Schluss 2x den entscheidenden Treffer unglücklich verstolperten, was der schwindenden Physis geschuldet und angesichts der Intensität des Spieles mehr als Verständlich war. Das Spiel selbst verlief ausgeglichen. Während die in eigener Halle noch ungeschlagene HSG in der ersten Halbzeit immer  knapp führte  und die LSV hinterherlief, drehten die Spielerinnen von Carsten Mahnecke mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit den Spielstand und lagen bis kurz vor Schluss vorne.  Für eine unsinnige, unsportliche Aktion abseits des Geschehens hätten sich die Gastgeberinnen über eine blaue Karte nicht beschweren brauchen, es aber wahrscheinlich an diesem Tag nicht kommentarlos hingenommen. Denn gesprochen wurde viel, was aber vom Gespann nicht gern gehört wurde. Für die LSV-Bank gab es gelb und 2-Minuten, für die der HSG sogar rot obendrauf. 
Das Spieltagsfazit der Lauenburgerinnen:
Auf der Platte Punkt gewonnen. Neben der Platte Gewinner.


HSG Mönkeberg Schönkirchen – Lauenburger SV

Samstag - 18.Februar – 17.30 Uhr

Halle Mönkeberg – Dorfstraße 6, 24248 Mönkeberg

Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel gegen die HSG Mönkeberg-Schönkirchen war man sich bei den Lauenburgern dennoch sicher, dass dieser Aufsteiger es noch vielen Teams der SH-Liga schwer machen würde. Schließlich hielt das Team von Trainer Sven Dahmke in Lauenburg bis zur 49.Minute beim 23:21 noch Anschluss. In den dann folgenden Minuten bis kurz vor Schluss schraubten die Elbdiven das Ergebnis vor heimischem Publikum auf 33:23 hoch, ehe Mönkebergs Lisa Straube, mit ihren bisher über 150 Treffern wohl „Topshooter“ der Liga, in der Schlusssekunde den 33:24 Endstand erzielte. Dies, die Tatsache, dass die äußerst heimstarke HSG in eigener Halle bisher ungeschlagen ist –lediglich die HSG Holstein Kiel/Kronshagen konnte einen Punkt gewinnen – und der Umstand, dass die Elbdiven auf der Felge ins Kieler Umland reisen, macht die kommende Partie für die LSV-Frauen zu einem richtig schweren Brocken. Neben den langzeitverletzten Sarah Lemmermann und Svea Böge, gesellten sich weitere Spielerinnen hinzu, die gar nicht oder nur bedingt einsatzfähig sind. Eine Anfrage in Mönkeberg das Spiel zu verlegen, blieb leider erfolglos. „In Mönkeberg wird eine LSV-Mannschaft auf die Platte gehen, die trotz, und erst recht wegen, aller Umstände ihr Bestes geben wird.“: sagen Elbdiven-Trainer Carsten Mahnecke und seine Co-Trainerin Ulli Geschke.

+ + SPIELVERLEGUNG + +

Unser kommendes Heimspiel, (geplant am 11.2.) gegen die Frauen vom MTV Heide wurde auf Samstag, den 22.April verlegt.
Anpfiff ist dann um 17.00 Uhr in der Hasenberghalle.
Heide kann wegen vieler verletzter Spielerinnen keine volle Mannschaft auf die Platte stellen. Obwohl es schwierig war, haben wir uns in dieser speziellen Situation gern auf einen anderen Termin verständigt.