Und wieder hat es nicht gereicht…

Liebe Divenfans,

wir schulden euch noch einen letzten Divenblick, der uns auf die Saison 2021/22 blicken lässt. Viele von euch haben mit uns gemeinsam gehofft, durch die Vizemeisterschaft noch den Aufstieg in die OL HH/SH zu schaffen. Seit Jahren spielen wir in der oberen Tabellenhälfte der SH-Liga mit, doch es soll einfach nicht sein.

In der Saison 19/20 wurde der Spielbetrieb genau vor unserem Spiel gegen Slesvig IF abgebrochen, sodass wir als 3. der Tabelle nicht aufstiegen – SIF war wohl glücklich, dass das Duell nicht mehr stattfand und so den Aufstieg als 2. platzierte Mannschaft feiern konnte. In der Saison 20/21 wurde dann gar kein Spielbetrieb möglich gemacht. Und jetzt in dieser Saison sind wir endlich Vizemeister geworden. Ich glaube sogar, es wäre mehr drin gewesen – leider haben wir uns zu oft eine sportliche Auszeit genommen. Wir hofften bis vor einigen Wochen noch auf einen eventuellen Aufstieg. Die Regelungen dazu sind aber auch nicht einfach. Ich versuche es euch mal näher zu bringen:

• Die OL HH/SH bestand in der letzten Saison aus 16 Mannschaften und soll für die Saison 22/23 auf 14 Mannschaften reduziert werden
• Die OL HH/SH hat 4 Regelabsteiger und 1 Mannschaft, die in die 3. Liga aufsteigt
• Rechnerisch wären das dann 11 Mannschaften in der OL
• Jetzt kommt es noch darauf an, wie viele Mannschaften aus der 3. Liga in die OL aufgenommen werden müssen, das sind leider in diesem Jahr 3!!! Mannschaften (was wirklich viel ist)  hier gilt dann die „gleitende“ Skala (bedeutet noch mehr Absteiger aus der OL in die jeweilige SH bzw. HH-Liga)
• Meister der SH Liga und Meister der HH Liga steigen auch noch in die OL auf
• Rechnen wir die zwei Meister und die Absteiger aus Liga 3 hinzu, sind wir bei 16 Mannschaften
• Die OL darf aber nur aus 14 Teams bestehen, würde eigentlich bedeuten 2 Absteiger aus der OL mehr
• Zusätzlich ist noch wichtig: in der SH Liga wird bis max. Platz 3 gefragt, ob man in die OL aufsteigen möchte, so eine Regelung gibt es in der HH Liga nicht, da kann die ganze Tabelle bis unten gefragt werden (es ist der Platz des HHV)

Demensprechend gering war unsere Chance auf den Aufstieg.
So und nun kommen wir zu dem „eigentlich“. Der Meister, Vizemeister, 3. Platzierte usw. der HH Liga wollte nicht in die OL aufsteigen. Wir machten uns also berechtigte Hoffnungen, dass wir als Vizemeister der SH Liga gefragt werden würden. Aber stattdessen befragte man quasi die halbe HH Liga, bis man den 6. Platzierten – die SG HH Nord – erreichte, die diesen Platz mit 24:24!!!! Punkten annahmen und jetzt den Aufstieg realisierten. Dazu zitierte ich die Spielbestimmung des HHV:

Quelle: Rechtliche Grundlagen | Hamburger Handball-Verband e. V. (hamburgerhv.de)

Der Spielausschuss entscheidet nach sportlichen Gesichtspunkten – da frage ich mich, bei 24:24 Punkten, wo sind die sportlichen Gesichtspunkte? Auch wenn uns ein Verzicht von der HH-Liga wahrscheinlich auch keinen Aufstieg gebracht hätte, ist es bitter für uns zu sehen, dass wir mit so einer sportlichen Leistung nicht aufsteigen und eine andere Mannschaft mit einer deutlich schlechteren Leistung (24:24!!! Punkte) aufsteigt. Es sticht jedes Mal ein wenig in meiner Herzgegend, wenn ich Berichte/Beiträge sehe, in denen es um die OL geht. Auch der AMTV und HT Norderstedt gaben schon den Klassenerhalt bekannt. Somit wird auch hier von den „Regeln“ abgewichen und die OL spielt kommenden Saison wieder mit 16 Mannschaften. Ich frage mich – und der ganze Bericht hier ist eine ganz persönliche Meinung von mir – wozu Regeln/Durchführungsbestimmungen, wenn dann Geschenke verteilt werden. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, die Regeln der unteren Ligen zum Aufstieg auch gleich zu halten. Bei uns wird nur bis zum 3. Platzierten gefragt, in Hamburg bis zum Letzten? Es wird nach sportlichen Gesichtspunkten entschieden – dann reichen wir wohl auch ein Hochglanzkonzept ein, vielleicht wird dann ja mit 17 Mannschaften gespielt. Ich bin gefrustet, gefrustet über diese Sonderregelungen. Wir haben damals 2015 bei unserem Abstieg aus der OL auch keine Geschenke erhalten, obwohl noch nie ein Team mit 21 Pluspunkten abgestiegen ist (damit waren wir nur 7 Punkte von Tabellenplatz 6 entfernt). Sportliche Gesichtspunkte wäre z.B. ein Entscheidungsspiel gewesen. Aber egal – an dieser Stelle mit sportlichen Grüßen an den HHV. Und auch an den HVSH und die Spielkommission der Oberliga – für mich unverständlich an welchen Tischen so etwas entschieden wird. Jedenfalls nicht auf dem Handballfeld. Sorry für diese ehrliche Meinung, aber die musste mal raus.

Am Ende bleibt nur zu sagen, wir haben es selbst nicht geschafft Meister und damit klarer Aufsteiger zu werden. Das haben wir selbst vergeigt, aus welchen Gründen/Umständen auch immer. Hinzu kommt dann auch noch jede Menge „Pech“ – häufig sind die Vizemeister mit aufgestiegen, weil es nicht so viele Absteiger aus der 3. Liga gab. Der Handballgott (und die Verbände) meinte es nicht gut mit uns, was den Aufstieg anging, doch er meinte es gut mit uns, so eine tolle Saison gespielt zu haben. Wir sind zu Hause ungeschlagen, wir sind Vizemeister geworden, wir sind als Team so zusammengerückt, wie schon lange nicht mehr. Und ich bin stolz und froh ein Teil dieses Teams zu sein. Danke Mädels. In der SH Liga ist es ja auch ganz nett, obwohl wahrscheinlich viele Teams froh gewesen wären, wenn wir eine Liga hoch gegangen wären. Die weite Fahrt nach Lauenburg, macht den Teams nicht sonderlich Spaß.

Aber somit auf ein Neues in der Saison 2022/23 in der SH Liga – wohl noch ein wenig bissiger, als ihr uns ohnehin schon kennt. Wir können uns an dieser Stelle auch nur bei unseren Fans und dem Team hinter dem Team bedanken. Die Saison war grandios mit euch und wir hoffen euch nächste Saison auch wieder mit tollem Handball in der Hasenberghölle verwöhnen zu dürfen 😉 Spezieller Dank an die tollen Menschen, die uns vor unserem letzten Spiel noch mit einer Videobotschaft überrascht haben. Es war grandios!!!!!!!

Als ersten Termin dürft ihr euch das Wochenende 13./14.08. notieren – den Elbe Cup.

Bis dahin,

eure Lemmi

Divenblick – Elbdiven vs. ATSV Stockelsdorf II

Liebe Divenfans,
zu ungewohnter Zeit hatten wir am vergangenen Freitag um 20 Uhr die Mädels vom ATSV Stockelsdorf II bei uns zu Gast in der Hasenberghölle. Und ja, ich schreibe bewusst Hölle, da ihr dem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht habt. Eure lautstarke Unterstützung fühlte sich an wie zu Oberligazeiten… Zeiten, in denen ich anfangs selbst noch oben an den Trommeln saß, um die Elbdiven anzufeuern, und später dieses unbeschreibliche Gefühl selbst auf der Platte miterleben durfte. Im Gang zu stehen, auf das Einlaufen zu warten, die Musik zu hören, zu klatschen und dann rauszulaufen, bereitet uns immer wieder Gänsehaut. So auch an besagtem Freitagabend. Weiterlesen „Divenblick – Elbdiven vs. ATSV Stockelsdorf II“

Divenblick by Motte | Elbdiven gegen SV Sülfeld

Hallo Liebe Divenfans,

Am vergangen Samstag empfingen wir zu Hause die Mädels des SV Sülfeld. Wie vielleicht einigen Fans bekannt ist, ist diese Mannschaft schwer zu bezwingen. Die sehr defensive Abwehrstellung machte uns bereits im Hinspiel einige Probleme. Dennoch konnten wir im vergangen Herbst die Punkte durch einen knappen Sieg mit nachhause nehmen.

Unser Ziel auch an diesem Wochenende: An die vorherigen Spielen anknüpfen und ich zitiere Lemmi: „Ein Feuerwerk an Emotionen und Siegeswillen abrennen lassen“.
Da an diesem Wochenende nicht nur das Final-Four in Hamburg stattfand sondern auch herrliches Wetter im südlichen Teil des Nordens herrschte und die 1.Herren der LSV-Fußball ihre Meisterfeier hatte, fanden leider nicht viele unserer Fans den Weg in die Halle. Denen die vor Ort waren, darunter dann doch noch ein kleines Grüppchen der Fußballer,  wollten wir auch Samstag zeigen, was trotz eines ausgedünnten Kaders alles rauszuholen geht.

Mit acht Feldspielern und zwei Torhüterinnen (mehr hatte Sülfeld auch nicht am Start) ging es pünktlich um 17 Uhr los. Die Devise des Tages; tiefes Druckspiel im Angriff, in der Abwehr schnelles zusammen rücken in einer offensiven 5-1 und Daniels Leitfaden der ganzen Saison: Tempo, Tempo, Tempo.
Wir kamen gut ins Spiel. Maren, die auf der eins stand, unterbrach immer wieder den Flow des gegnerischen Angriffs. Die Sicherheit in der Abwehr nahmen wir mit nach vorne in den Angriff und gingen bis zur 15. Spielminute mit einem Stand von 8:4 in Führung. Wir waren fix auf den Beinen und spielten sicher und schnell. Oftmals zu schnell. Unsere Köpfe da, wo Hände nicht rechtzeitig weggezogen werden konnten. Die Folge…einige Gesichtstreffer, die völlig gerechtfertigt mit Zeitstrafen geahndet wurden. Wir nutzten die Überzahlspiele um die Führung weiter auszubauen. Zum Ende der ersten Halbzeit hin, fehlten einige Absprache in unserer Abwehr und Sülfeld nutzte dies für zahlreiche Durchbrüche auf unserer linken Seite. Dennoch gingen wir mit 17:10 in die Pause.

In der Kabine suchten wir nach Lösungen der entstanden Probleme und fokussierten uns auf die nächsten 30 Minuten.
Mit den richtigen Ansätzen ging es dann in zweite Hälfte der Partie. Doch es sollte nicht wirklich so sein wie wir es besprochen hatten, der SV kam besser ins Spiel und startete durch unsere Konzentrationsfehler eine Aufholjagd und kam auf drei Tore heran. Bis zur 35. Spielminuten konnten wir keinen Ball hinter die gegnerische Torlinie bringen, somit war Daniel gezwungen einen Auszeit zu nehmen und versuchte uns nochmals mit klaren Worten aufzuwecken.

Wir rißen uns zusammen, arbeiteten mehr in der Abwehr und versenkten dann auch endlich wieder den Ball im Tor der Gegner. Dennoch ließen sich die beherzt kämpfenden Sülfelder Mädels nicht abschütteln, erst ab der 52. Spielminute setzten wir uns mit einem 6 Tore Lauf komplett ab und konnten das Spiel bei einem Spielstand von 30:21 für uns entscheiden und behalten auch diese wichtigen Punkte an der Elbe.


Es fühlte sich für mich nicht wie ein klarer Sieg an, eher wie ein stetiger Kampf gegen uns selbst. Denn wir machten uns das Leben in den 60 Minuten wieder etwas zu schwer.

Eine weitere Schippe drauf, mit dem gleichen Feuer und Siegeswillen geht es am kommenden Freitag dann auch schon weiter.  Wir empfangen zu Hause um 20:00 Uhr die Spielerinnen des ATSV Stockelsdorf 2 .

Wir würden uns über tatkräftige Unterstützung unserer Fans freuen und sehen uns dann alle hoffentlich am Freitag in der Halle.

Bis Freitag – eure Motte

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Elbdiven – das beste Team

15.04.2022

Liebe Divenfans,

wir haben hier ein paar Spiele ausgesetzt. Aber jetzt ist der Schreibfluss zurück 😉

Team
[Team} – eine Gruppe von Personen, die gemeinsam an etwas arbeiten

Wir arbeiten schon lange gemeinsam an tollem Handball in Lauenburg. Seit nun 15 Jahren gehöre ich zum Team der Elbdiven. Es gab viele Umbrüche, ligatechnisch, spielertechnisch und auch auf der Trainerbank. Von Rolf und Arne wurden wir irgendwann zu den Elbdiven – eine Handballmarke im Süden von Schleswig-Holstein. Kein gern gesehener Gast in jeder Liga, allein aufgrund der weiten Anfahrt für viele Mannschaften. Nach unserem Abstieg in die Schleswig-Holstein-Liga übernahm Catte das Ruder und wir scheiterten mehrmals knapp am Wiederaufstieg und so ist es seit wir in der SH Liga spielen. Pleiten, Pech und Pannen versauten uns dies so einige Male. Nach Catte gab es dann eine recht kurze Phase mit Dieter, wonach Daniel jetzt hauptamtlich die Diven coacht. Immer an unserer Seite – Arne. Er zieht die Fäden (und es sind nicht wenige) im Hintergrund und hält sie auch zusammen. Aber auch einige Spielerinnen halten den Diven die Treue – und selbst die meisten, die bisher im Trikot der Elbdiven auf der Platte standen, halten den Diven die Treue und man ist in Kontakt. Das zeichnet die Diven aus – familiär, ehrgeizig, aber auch halt divenhaft 😉 Und dieser besondere Spirit zeigte sich in den letzten Spielen. Dafür muss ich kurz ausholen.

Im letzten Bericht beschrieb Motte die Misere, die mir passierte. Allein die Reaktion der Mannschaft (leider) hat gezeigt, wie sehr eine Mannschaft für eine einzige Spielerin mitfühlt. Denn wie im Bericht von der Presse im Norden bezeichnet – „die wundersame Auferstehung von den Damen des HC Treia Jübek“ o.ä. – war es wohl eher der Einbruch der Diven, der Treia am Ende den Sieg bescherte. Doch was dann in den nächsten Spielen folgte, war ein Feuerwerk, ein Feuerwerk von Teamgeist, Emotionen, Einstellung, Kampfes- und Siegeswillen – und das durch die ganze Mannschaft. Mit jeder Faser meines Körpers spürte ich, wie viel dieses Team bereit ist zu geben und wie stark der Zusammenhalt ist. Wie ich es in einer Nachricht in unserem Diven-Chat schon geschrieben habe, meine Gänsehaut lässt nicht nach.

Zu Hause rangen die Mädels erst das Team der HSG Holstein Kiel Kronshagen 2 nieder. Danach besuchten uns dann die Frauen von der HSG MöSchö2 und wurden mit einem 29:19 auf die Heimreise geschickt – wobei Elli sich leider beim Aufwärmen schon den Innenmeniskus riss. Auch Elli ist bereits operiert und an dieser Stelle nochmal beste Genesungswünsche. Und zu guter Letzt folgte dann das Topspiel gegen die HSG Tarp Wanderup – Zweiter gegen Dritter. Die Halle füllte sich schon weit vor Beginn des Topspiels und auch die HSG hat eine kleine Fanbase samt Trommeln und guter Stimmung im Gepäck gehabt. Schon beim Aufwärmen war die Stimmung der Tribüne zu spüren. Dieses Spiel (wie jedes andere) hätte ich so gern gespielt – da ich im Hinspiel schon in der 4. Minute die rote Karte sah – das Hinspiel endete 20:20. Unser Heimspiel gestaltete sich bis zur 12. Minute beim 6:5 recht ausgeglichen, doch dann marschierten wir los. Bis zur 21. Minute bauten wir die Führung auf 13:5 aus, was auch an einer hervorragenden Leistung von Muschi im Tor lag. Daniel sagte es vorm Spiel, eine geile Abwehr macht es dem Torhüter leichter, besser zu halten, und so war es auch. Es war eine Mannschaftsleistung, wobei Muschi in diesem Spiel auch der 7-Meter-Killer war, 4 mal landete ein Strafwurf nicht im Kasten. Beim 15:8 gingen wir dann in die Halbzeit. Die Führung wurde nach der Halbzeit stetig ausgebaut, eine kleine Schwächephase mit einem 4-Tore-Lauf durch die Gäste erzeugte leichte Nervosität, welche Anni aber mit ihrem Treffer zum 23:16 unterbrach. Am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg mit 30:19 auf der Anzeigetafel – vor einem grandiosen Publikum. Unsere Zuschauer sind wie eine 8. Spielerin auf dem Feld, danke an alle Fans!!! Ihr seid Teil des Teams, wenn ihr da oben sitzt und uns anfeuert.

In diesen 3 vergangenen Spielen haben wir bewiesen, wir sind eine großartige Mannschaft und alle Faktoren, die man dafür benötigt, findet man bei uns. Besonders unsere „jungen“ Spielerinnen haben gezeigt, was sie so auf dem Kasten haben. Luisa mit ihren 6 Toren in ihrem ersten 60-minütigen Einsatz und Anna mit 2 Dingern von der Grundlinie auf Außen – um nur einige Beispiele zu nennen. Diese tolle Mannschaftsleistung haben wir nach dem Spiel gemeinsam mit einigen Vertretern der 1. Herren vom Fußball in Lauenburg, einigen Fans und unserer 2. Damen – auch herzlichen Glückwünsch zu eurem deutlichen Sieg – gefeiert.

Ein großer Dank an alle Helferinnen und Helfer um die Diven herum, an alle Zuschauer, an den Trainer, aber auch an alle Mädels, die auf der Platte alles geben. So fällt mir Zuschauen leichter 😉

Und jetzt wünschen die Diven frohe Ostern und wir sehen uns hoffentlich bei dem nächsten Pflichtspiel am 23.04. um 17 Uhr in der Hasenberghölle.

Bis dahin,

eure Lemmi

Divenblick

Hallo liebe Divenfans,

Wir melden uns aus einer weiteren dreiwöchigen Coronapause bei euch zurück. In dieser Zeit waren nicht nur die gegnerischen Mannschaften von positiven Fällen betroffen, auch wir hatten in der Zeit einige zu verzeichnen. Dazu schlichen sich Erkältungen ein und auch Verletzungen blieben leider nicht aus. Somit trainierten wir in den vergangenen Wochen mit einem verdünnten Kader.

Nun ging es mit dem Bus nach Silberstedt, wir freuten uns auf das Spiel gegen den HC und darüber, dass es endlich weiterging. Nach dem obligatorischen Spaziergang machten wir uns für das Spiel bereit.

In den ersten 5. Minuten fanden die Mannschaften nicht ins Spiel und es wurden auf beiden Seiten die Chancen nicht genutzt. Erst in der 6. Spielminute konnte Svea den Ball zum 0:1  hinter die Torlinie bringen. Die offensive Abwehrstellung der Gegnerinnen machte es uns nicht leicht, die bekannten Spielabläufe zu spielen. So versuchten wir durch ein tiefes Druckspiel die Bälle über den Kreis an Maren oder im Eins-gegen-Eins einzunetzen. Muschi, die uns an diesem Tag den Rücken und das Tor frei hielt, machte wieder ein starkes Spiel und somit gingen wir mit einem Spielstand von 6:10 in die Halbzeit!

Die ersten 30 Minute waren nicht schlecht aber leider auch nicht so wie wir es gewohnt sind. Uns war klar, eine Schippe drauf, konsequenter im Angriff und in der Abwehr und wir nehmen die Punkte mit zurück an die Elbe. Auch wenn wir uns in diesem Spiel nicht sicher und wir uns ein wenig neben der Spur fühlten, behielten wir nach Anpfiff einen klareren Kopf und gingen weiter mit 8:13 bis zur 35. Spielminute in Führung. Kurz darauf bekamen  Lemmi und Anni (Spielminute 35:16 und 35:48) jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe. Wir konnten in der Zeit zwar den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Hielten unseres, durch wichtige Paraden von Muschi, aber genauso sauber. In der 43. Spielminute verfielen wir alle in eine Schockstarre, denn unsere Nr. 11 Lemmi, verletzte sich sehr stark an der Achillessehne. Hilflosigkeit spiegelte sich auf einigen Gesichtern wieder! Wir warfen darauf noch 2 weitere Tore und gingen mit 9:17 in Führung. Dies sollte es aber gewesen sein. Es schien als waren wir die letzten 15 Minuten nur mit halben Kopf auf dem Feld. Wir machten technische Fehler, spielten keine genauen Pässe und packten in der Abwehr nicht mehr mit genügend Willen an. Somit kam es, dass der HC unsere Fehler ausnutzen konnte und sich bis zur 55. Spielminute auf ein 17:17 heran kämpfte. In den letzten 5 Minuten des Spiels pfiffen die Schiedsrichter 5 7-Meter.. einen davon für uns. Der HC verwandelte alle, den letzten sogar nach Ablauf der Spielzeit. Und somit mussten wir uns mit einem Spielstand von 19:18 geschlagen geben! Der HC Treia/Jübeck behält diese 2 Punkten im Norden.

Unsere Gedanken sind bei Lemmi, die an diesem Mittwoch noch operiert wird, wir denken an dich und kämpfen für dich mit!! Komm schnell wieder auf die Beine!

Am Donnerstag heißt es dann, zusammen stehen und kämpfen. Alles geben damit wir weitere Punkte zuhause behalten, denn wir spielen um 20:30 Uhr gegen die Mädels der HSG Holstein Kiel/Krohnshagen.

Wir sehen uns hoffentlich alle am Donnerstag in unserer Hasenberg Halle und freuen uns endlich wieder vor heimischen Fans zu spielen!

Bis dahin

Eure Motte

Weiterlesen „Divenblick“