Divenblick – „Diven dürfen nicht sitzen!“

14.07.2021

Liebe Divenfans,

ihr habt lange nichts gehört von uns, aber jetzt melden wir uns zurück. Mit brandheißen News 😉

Wir haben einen Trainer, wir haben einen Co-Trainer und wir haben eine neue Spielerin. Das Trainer/Co-Trainer-Gespann besteht aus Daniel Schwarz und Rashed Tabah. Daniel spielt in unserer ersten Herrenmannschaft und hat in diesem Jahr seine C-Lizenz gemacht bzw. muss noch die praktische Prüfung ablegen. In den letzten Jahren war er schon als Torwart- und Co-Trainer bei uns aktiv. Rashed ist ehem. Nationalspieler und an Leidenschaft kaum zu überbieten – einfach beeindruckend. Wir sind echt froh, dass die beiden den Weg mit uns gehen, wobei gehen es wohl nicht richtig beschreibt – eher laufen, rennen, sprinten. Denn so startet unsere Vorbereitung. Nun aber nochmal kurz zu unserem Neuzugang Joelle Gümüsdere. Joelle ist eine junge, sehr talentierte Spielerin und wird unser Team bereichern. Sie hat eine super Ausbildung genossen und zeigt sich in den ersten Einheiten mit starker körperlicher Fitness und handballerischem Können 😉 Und genauso wichtig, sie passt wie die Faust aufs Auge in unser Team. Ein herzliches Willkommen unseren Neuzugängen an dieser Stelle.

Nun aber mal zur Vorbereitung. Gefühlt ist die letzte Vorbereitung nicht lang her, dazwischen lagen ja auch nicht wirklich Punktspiele. Und wozu immer diese lästige Vorbereitung? Eigentlich ja um Handball zu spielen, doch das fand letzte Saison nicht statt. Also reiht sich diese Vorbereitung an die Letzte. Und zum Glück hat Daniel schon in der Vergangenheit viele Einheiten geleitet, sodass wir wussten wie anstrengend es wirklich wird. Das Motto dieses Jahr: „Diven dürfen nicht sitzen!“. Mit einer angemessenen Belastungssteuerung führte Daniel uns wieder an den Sport heran, war aber auch an der ein oder anderen Stelle überrascht, dass wir noch eine ganz gute Fitness haben oder eben nicht 😉 Eine Woche vertrat Rashed ihn und brachte uns auch ordentlich ins Schwitzen und versprühte Handballleidenschaft. Waldläufe, Ausdauer- und Krafteinheiten stehen seit Anfang Juni auf dem Programm. Wir trainieren 3x wöchentlich – meist ca. 1 Stunde draußen und etwas über eine Stunde in der Halle, wo wir auch schon mal den Ball in die Hand nehmen durften. Was wir nicht dürfen ist sitzen – nicht bei den Trinkpausen, nicht zwischen den Übungen – eigentlich nie. Dabei kann sitzen doch auch so schön sein, wenn man grad mehrere Kilometer im Wald und auf der Tartanbahn abgerissen hat.

sitzen [sit•zen]
VERB
mit aufgerichtetem Oberkörper eine Position einnehmen, in der das Gesäß auf einer festen Unterlage ruht

Die älteren Damen unter uns beschwerten sich schon über Rückenschmerzen vom vielen Stehen und Laufen – und wie oben beschrieben, das Gesäß kann dabei so wunderbar ruhen. Lena hatte wohl die beste Idee von uns allen, um wenigstens mal einen Moment zu sitzen. Nachdem Daniel uns älteren Damen wieder mal in einer Trinkpause erwischte, fiel Lena ein sie müsse mal zur Toilette – aber nein, Daniel machte ihr einen Strich durch die Rechnung und rief ihr hinterher: „aber nicht hinsetzen!“. Da müssen wir Daniel wohl doch nochmal aufklären, wie das so bei uns Mädels mit dem Toilettengang ist 😉 Wir werden dann ab jetzt wohl Statistik führen, wie oft wer auf Toilette geht, um sich seine Ruhe für´s Gesäß zu gönnen.

Wir können euch sagen, bis hier hin haben wir echt viel Spaß zusammen und werden von Woche zu Woche besser. Seid gespannt auf das Team, dass euch 2021 wieder begeistern will. Wir freuen uns auf euch!
P.S. ihr wisst sicher wie schön sitzen sein kann!!!

Bis dahin,
eure Lemmi

Divenblick – Wir sagen Tschüss! 09.05.2021

Liebe Divenfans,

heute möchte ich mich mit einem besonderen Thema bei Euch melden. Wir verabschieden unseren Trainer Dieter.

Dieter kam den weiten Weg aus Dänemark nach Lauenburg, um 2 Jahre an der Seitenlinie der Diven zu stehen. Leider war davon eine lange Zeit durch die Corona Pandemie geprägt. Er brachte eine Menge Erfahrung mit und konnte die Diven weiterentwickeln, besonders die Genauigkeit und Disziplin der Spielabläufe. Es waren nicht viele Abläufe, die wir einstudierten mit ihm, aber er legte immer höchsten Wert auf eine perfekte Ausführung. Außerdem mussten wir uns an seine energische Art gewöhnen, wir haben ne Menge eingesteckt, aber auch gelernt.

An dieser Stelle möchten wir nun ganz herzlich Danke sagen für die tolle Zeit mit Dir! Danke, dass Du es mit uns ausgehalten hast und versucht hast, uns immer besser zu machen. Wir wünschen dir für deine Zukunft alles erdenklich Liebe und Gute, dass du in deiner Heimat und bei deiner Familie eine schöne Zeit verbringen wirst. Wir hoffen, wir hören hin und wieder mal von dir! Mach´s gut Dieter!!!

Bis dahin,
eure Lemmi

Divenblick 01.02.2021 – was machen die Diven?

Liebe Divenfans,

Lockdown – das Leben ist eingeschränkt, soziale Kontakte sind auf dem Nullpunkt und an Handballspielen ist überhaupt nicht zu denken. Ja, was machen die Diven denn so den ganzen lieben langen Tag. Es wird studiert, gearbeitet, Homeschooling, Homeoffice und ganz dem Motto von Svea „wo kein Schnee liegt, kann gelaufen werden“. Wir halten uns alle individuell fit, rechnen aber nicht mehr damit, dass es überhaupt noch eine Saison 2020/21 geben wird.

Und weil wir Mädels uns so vermissen (danke an der Stelle für die vielen Rückmeldungen auf meine Nachricht in unserem internen Chat, dass ich euch vermisse – es hat sich nur eine dazu geäußert 😉), treffen wir uns ab und an online zum kleinen „Selterkränzchen“. Was da so besprochen wird? Eigentlich schnacken wir nur über das, was wir alle so erleben und das ist nicht viel. Aber so 1-2 Stündchen sind auch schnell rum, wenn alle was zu erzählen haben. Und vor Allem, wenn die Hälfte eh noch den Mund voll hat vom Abendessen. Anna bspw. arbeitet fleißig daran ihr Abitur zu schaffen, während Anni eine echt strenge Lehrerin ist. Endlich wissen auch alle, dass Svea Sportmanagement studiert und Lea einen wirklich harten Job hat mit ihren 20 Jahren. Louisa ist grad auf der Suche nach einem Studienplatz im Bereich „Innenarchitektur“, wobei wir hoffen, du kannst in der Nähe bleiben. Motte´s Teetasse ist so groß wie ihr Kopf und Sabrina hat uns auf den aktuellen Stand zum Thema Corona und Handball gebracht. Maren hatte leider nicht so gute Nachrichten und in dem Hinblick können wir froh sein, dass aktuell nicht gespielt wird – es gibt ein paar „alte“ Sportverletzungen, die sie jetzt hoffentlich gut auskurieren kann. Stine freut sich auf ihr 3. Ausbildungsjahr und Esra hält sich mit Online Training fit. Ein paar Mädels konnten leider nicht dabei sein, aber man munkelt Elli hat einen tollen neuen Job, Lena ein tolles neues Auto und Muschi ist wieder gesund 😉 Also alles doch recht unspektakulär, aber ich weiß unsere super Divenfans interessiert es sicher, was wir so machen.

Wie es weiter geht wissen wir alle nicht – Corona ist echt ein A* – und wir vermissen unsere Tage und Wochenenden in der Halle sehr. So wie wir unsere treuen Anhänger vermissen und die Gespräche nach dem Spiel bei dem ein oder anderen Bier. Hoffen wir einfach alle auf ein paar Sommertage und -nächte in und an der Halle.

Bleibt bitte alle gesund und wir sehen uns sicher bald wieder 😊

Bis dahin,
eure Lemmi

Divenblick – 26.09.2020 Elbdiven gegen HSG Tarp/Wanderup

Liebe Divenfans,

am vergangenen Wochenende stand unser erstes Punktspiel der neuen Saison 2020/21 an. Am 26.09.2020 empfingen wir zu Hause die Damen aus Tarp. Die Voraussetzungen des Spiels waren geprägt von Hygienekonzept – wo gehen wir rein, wo dürfen wir ohne Maske hin und was ist sonst noch so erlaubt. Erlaubt gewesen wäre auf jeden Fall vernünftig Handball zu spielen.

Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle in erster Linie an Daniel, der das Hygienekonzept federführend ausgearbeitet hat, sowie an alle Mitwirkenden. Das war viel Arbeit und ermöglicht uns so das Handballspielen zu Hause!

So nun zum Spiel. Nach einem guten, knackigen Aufwärmen starteten wir nervös in die Partie, die zum ersten Mal auf SPRUNGWURF.TV übertragen wurde. Erst in der 6. Minute verzeichneten wir unseren ersten Treffer durch Maren. Das Spiel lief relativ ausgeglichen, wobei wir in der Abwehr einen guten Zugriff auf die Tarperinnen hatten. Nur vorne wollte das Runde nicht in das Eckige – viele Latten- und Pfostentreffer, aber auch die Tarper Torhüterin verhinderten es, dass wir uns einmal deutlich absetzen konnten. Die Chancen waren definitiv da, doch wir scheiterten einfach zu oft. In der 21. Minute stand es 8:5 für uns, diese Führung hielt dann aber bis zur Halbzeit nicht mehr und wir gingen mit 10:9 in die Kabine. Dieter appellierte an unser Umschaltspiel – schneller raus, aber dabei konzentriert bleiben und nicht so viele technische Fehler machen. Tarp glich nach Wiederanpfiff direkt aus und wir schafften es nicht, sie mit mehr als 2 Toren auf Abstand zu halten. In der 51. Minute ging Tarp dann das erste mal wieder in Führung. Wir schafften es auch nicht mehr sie von der Abwehr fern zu halten und ließen sie zu oft aus der Nahdistanz abschließen, sodass es für Muschi schwer war, die Bälle zu parieren. Bis zur 55. Minute glichen wir immer wieder aus, doch dann war die Nervosität da und wir ließen Tarp erstmals beim 20:22 mit zwei Toren in Führung gehen. In den Schlussminuten hatten wir noch die Chance auf ein Unentschieden, verpassten diese aber.

Wir waren nach dem Spiel alle sehr bedrückt, hatten wir uns den Saisonstart vor den 50 Zuschauern doch anders vorgestellt. Wir waren uns sicher, hätten wir Tarp einmal ein wenig mehr abgeschüttelt, wäre das Spiel zu unseren Gunsten ausgegangen. Nun heißt es klassisch „Mund abwischen – weitermachen“. Wir haben noch gut 4 Wochen Zeit zu trainieren, bis wir auf die Damen von Treia stoßen. Nächstes Topspiel, in dem wir unsere Fehler wieder gut machen wollen.

Danke an die Fans in der Halle und an den Bildschirmen.

Bis dahin,
eure Lemmi