Moin, liebe Divenfans!
Die Herbstpause ist vorbei und wir haben die Zeit genutzt, um unser Spiel zu analysieren, zu optimieren und fleißig zu trainieren.
Und nun geht es endlich weiter! Zu Gast an diesem Sonntag ist der diesjährige Aufsteiger aus Flensburg. Eine Mannschaft, die wir keinesfalls unterschätzen sollten.
Bevor wir uns aber dem heutigen Spiel widmen, gibt es noch eine kleine Info abseits des Spielfelds: Mit Freude haben wir in der vergangenen Woche Channelle wieder bei unserem Training begrüßt. Krankheitsbedingt musste sie die letzten Wochen pausieren – umso schöner ist es, dass sie nun wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.
Und natürlich nicht zu vergessen: Michi! Sie hat ihre OP vor einigen Wochen gut überstanden und ist fleißig dabei, ihr individuelles Training zu absolvieren. Auch im Sports Club hat sie bereits mit leichtem Training begonnen.
Ihr zwei: Ihr packt das! Wir freuen uns riesig, euch wieder dabei zu haben. Schritt für Schritt und eins nach dem anderen. 💪🏻
So, und nun zum Sonntag – unserem heutigen Spieltag!
Nachdem ich mich durch eine ziemlich dumme Entscheidung selbst vor eine kleine Herausforderung gestellt hatte, stand zwischenzeitlich sogar zur Debatte, das Spiel ohne jegliche Sehstärke bestreiten zu müssen. Meine Kontaktlinsen wollten nämlich partout nicht in meine Augen. Doch kurz vor knapp habe ich es dann glücklicherweise doch noch geschafft!
Mein Fazit und ein gut gemeinter Rat an euch: Vermeidet es, vor einem Handballspiel Zwiebeln zu schneiden. Und mit „Zwiebeln“ meine ich ungefähr 15 Stück. Solltet ihr euch jetzt fragen, warum man so etwas tut: Meldet euch gerne bei mir – oder wir lassen die Geschichte einfach so im Raum stehen. 😂 Die Linsen saßen also endlich an Ort und Stelle und wir waren in der Halle angekommen. Noch schnell die weibliche D-Jugend angefeuert und dann ging es auch schon zu unserer Vorbesprechung.
Das kleine grüne Buch wurde gezückt und Daniel heizte uns ordentlich für das Spiel ein. Wobei er nicht der Einzige war, der für ordentlich Temperatur sorgte: Auch unsere Heizkörper liefen mal wieder auf Hochtouren. Da die Regler seit einiger Zeit abgedreht sind und wir die Wärme somit nicht selbst regulieren können, saßen wir bei gefühlten 30 Grad in der Kabine und lauschten den kurzen, aber wichtigen Informationen von Daniel zu unserem kommenden Gegner.
Gut eingestimmt und bereits ordentlich aufgeheizt, ging es anschließend aufs Spielfeld, um auch die letzten noch verbliebenen kalten Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen. Der Fokus war gesetzt, die Aufgaben waren verteilt und klar definiert – und schon ertönte der Anpfiff!
Wir kamen gut in die Partie. Bereits in der 5. Minute konnten wir uns mit einem 5:1 einen ersten deutlichen Vorsprung erspielen. Keine Minute später sahen sich die Gäste bereits gezwungen, ihr erstes Timeout zu nehmen.
Unsere Abwehr stand von Beginn an gut und im Angriff nutzten wir unsere Chancen. Vor allem mit gut platzierten Rückraumwürfen fanden wir gegen die sehr defensiv stehende Abwehr der Flensburgerinnen immer wieder Lösungen.
Gefühlt konnten wir unseren Vorsprung von Minute zu Minute weiter ausbauen. Das gelang uns durch clevere Abwehraktionen, eine wirklich standhafte Muschi zwischen den Pfosten und eine gute Chancenverwertung im Angriff. Natürlich lief nicht alles rund, aber es lief!
Bis zur Halbzeit konnten wir unseren Vorsprung auf ein deutliches 17:8 ausbauen.
In der Kabine angekommen, hieß es erst einmal: runterkommen und durchatmen. Gar nicht so einfach bei 15 Mädels und gefühlten 30 Grad auf wenigen Quadratmetern. 🥵
Zum Glück ließ Daniel uns nicht allzu lange in dieser Sauna sitzen und schon nach wenigen Minuten ging es zurück auf die Platte.
Weiter ging’s! Gleicher Fokus, gleiche Einstellung und hoffentlich kein Einbruch.
In der 36. Minute konnten wir uns schließlich erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erarbeiten. Danach plätscherte das Spiel stellenweise ein wenig vor sich hin. Wir mussten wirklich aufpassen, nicht unkonzentriert zu werden. Die Chancen wurden mal mehr, mal weniger konsequent genutzt, und gleichzeitig bot sich uns die Gelegenheit, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Das war durchaus cool, muss allerdings im Training noch etwas intensiver gefestigt werden.
Mein ganz persönliches Highlight dieses Spieltags war Annis erstes Tor nach ihrer Kreuzbandverletzung! Anni, ich hatte Gänsehaut und habe mich riesig für dich gefreut. 💪🏻
Ansonsten ist gar nicht mehr allzu viel passiert. Es wurde gespielt – zwischendurch vielleicht etwas zu schnell und auch mal ein bisschen zu wirr –, aber am Ende konnten wir die beiden Punkte an der Elbe behalten.
Mit einem souveränen 35:18 feiern wir also einen gelungenen Wiedereinstieg nach der Herbstpause!
Ein schöner Sieg mit einigen Highlights, positiven Momenten und neuen Erkenntnissen.
Und nun wartet schon die nächste Aufgabe auf uns! Die kommende Woche wird für uns allerdings ziemlich ungewohnt: Bereits am Freitagabend sind wir bei den Mädels vom SC Alstertal-Langenhorn zu Gast. Anpfiff ist um 20 Uhr. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet, und werden uns in der kommenden Woche intensiv auf diese nächste Herausforderung vorbereiten.
Bis dahin: Haltet die Ohren steif und bleibt gesund! Wir hoffen, möglichst viele von euch am Freitagabend in Hamburg wiederzusehen. Über eure Unterstützung würden wir uns riesig freuen! 😊
Eure Motte
