Kategorie: Divenblick – 2026/2027

Knapp geschlagen, stark gekämpft: Sarie’s Blick nach Owschlag

Liebe Divenfans,
am vergangenen Sonntag ging es für uns nach Owschlag. Bereits auf der Hinfahrt wurde fleißig darüber gerätselt, ob die Fahnen in Owschlag extra für unsere Ankunft aufgehängt worden waren und ob das wohl ein gutes Omen für uns sein würde.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang und hitzigen Diskussionen darüber, welche Anwurfzeit denn nun die beste wäre und ob 18:30 Uhr an einem Sonntag nicht eigentlich die perfekte Zeit für einen gemütlichen Abend auf der Couch sei, ging es für uns in die Kabine, um uns für das Spiel aufzuhübschen. Einige waren schon längst fertig, während Anni anscheinend einen Bad-Hair-Day erwischt hatte … Vielleicht ein Zeichen dafür, dass das Spiel nur besser laufen konnte?

Nachdem schließlich alle bereit waren, zückte Daniel pünktlich um 17:35 Uhr und 45 Sekunden sein Notizbuch. Die Platzierung des aufgeschlagenen Buches auf unserer Musikbox erinnerte dabei ein wenig an einen Altar – für einen Sonntag also durchaus passend, finde ich. Die Predigt fiel allerdings weniger beruhigend aus: Uns erwartete definitiv kein leichtes Spiel! Die Mädels haben ein klares Ziel vor Augen und wollen den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. Die Marschrichtung war also eindeutig: Von der ersten Minute an hellwach sein und es unseren Gegnerinnen so schwer wie möglich machen. Schließlich wurde nicht umsonst dreimal trainiert, um fokussiert und bestens vorbereitet in die Partie zu gehen!

Dann wurde das Spiel endlich angepfiffen – und dabei stellte sich heraus, dass man offenbar nicht automatisch den Anwurf wählt, wenn man in der Vorbesprechung gewinnt … An dieser Stelle muss man erwähnen, dass normalerweise Ulli diesen Job übernimmt und ich anscheinend ein wenig überfordert damit war, plötzlich selbst diese Entscheidung treffen zu müssen. 😅
Wie sich jedoch herausstellte, war die Entscheidung gar nicht so verkehrt! Bereits nach fünf Minuten hatten wir uns eine 2:6-Führung erspielt. Leider schlichen sich anschließend wieder einige technische Fehler ein und der Ball wollte einfach nicht mehr so recht den Weg ins Tor finden. Ein 5:0-Lauf unserer Gegnerinnen brachte uns schließlich dazu, die erste Auszeit zu nehmen.
Nach Daniels Ansprache konnten wir uns glücklicherweise wieder fangen. Mit einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es uns, eine gute Ausgangslage für die zweite Halbzeit zu schaffen. Es war definitiv ein harter Kampf, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Mit einem Unentschieden ging es schließlich in die Kabine – es war also noch alles drin! 🔥

Die zweite Halbzeit begann und wir wollten genauso viel Zug im Angriff zeigen wie der eisige Wind, der durch unsere Kabine fegte. 🥶
Leider verloren wir jedoch den Rhythmus aus der ersten Halbzeit und machten uns das Leben wieder einmal selbst schwer. Obwohl wir weiterhin eine bärenstarke Abwehrleistung zeigten, konnten wir uns im Angriff nicht dafür belohnen und scheiterten gleich mehrfach an der gegnerischen Torhüterin. Unsere Gegnerinnen wussten diese Fehler zu nutzen und konnten das Spiel am Ende mit 27:25 für sich entscheiden.

Auch wenn wir die Heimreise ohne zwei Punkte antreten mussten, können wir ziemlich stolz auf unsere Mannschaftsleistung sein! 💪 Es wurde bis zur letzten Sekunde gekämpft und wer bedenkt, wie wir im vergangenen Jahr in Owschlag auf die Mütze bekommen haben, erkennt schnell, dass wir uns definitiv weiterentwickelt haben. Auch wenn es diesmal nicht für Punkte gereicht hat, nehmen wir diese Entwicklung mit und blicken nach vorne!

Nun geht es für uns erst einmal in die Herbstpause, bevor wir am 01.11. um 15:00 Uhr zu Hause wieder auf Punktejagd gehen! Dann sind die Mädels vom DHK Flensborg bei uns zu Gast. Wir freuen uns auf eure Unterstützung und hoffen, euch zahlreich in der Halle zu sehen! 🔥

Bis dahin,
Eure Sarie

Melodi blickt auf unseren Heimspielerfolg gegen Ellerbek

Was geht, ihr lieben Diven-Fans?

Heute darf ich euch wieder ein bisschen was zu unserem Spiel gegen Ellerbek erzählen.
Seid ihr gespannt? 😎
Nun ja, was soll ich sagen? Die Diven haben gekocht!
Ihr solltet wissen: Wir haben uns in der Woche vor dem Spiel sehr gut auf unsere Gegner vorbereitet. Zu vergleichen ist das Ganze mit einem Rezept. Hört sich erst mal komisch an, aber Obacht!
Unsere Boss-Diva Daniel hat das Rezept erstellt. Er analysierte, stellte Pläne für unsere Abwehr und für den Angriff auf – spezialisiert auf das Team von Ellerbek, unsere Gegner.
Im Training setzten wir all das um, übten und übten, damit wir es am vergangenen Wochenende anwenden konnten. Doch ist uns das Rezept gelungen?
Wir haben gekocht! 💅 Also: JAAA! 😎 Continue reading „Melodi blickt auf unseren Heimspielerfolg gegen Ellerbek“ →

Anni’s Blick auf einen Spieltag zwischen Hochzeit und Handball

Liebe Divenfans,
die Zeit rennt und rennt – der Oktober steht vor der Tür, Lebkuchen und Spekulatius sind bereits in den Supermärkten eingezogen und vergangen Samstag bestritten wir bereits unser fünftes Saisonspiel.
Doch unser Samstag begann nicht in der Sporthalle, sondern beim Standesamt. Denn unsere Motte hat ihren Robin geheiratet! Und dabei haben wir doch gefühlt gerade erst gemeinsam Mottes 30. Geburtstag gefeiert und waren live beim Heiratsantrag dabei.
Natürlich ließen wir es uns als Mannschaft nicht nehmen, gemeinsam mit Blumen Spalier zu stehen und Motte und Robin ganz persönliche Glückwünsche mit auf ihren gemeinsamen Weg zu geben. Und ich glaube, man hat uns allen angesehen, wie sehr wir uns für die beiden gefreut haben. Ihr zwei – von Herzen wünschen wir euch nur das Beste! Ihr zwei habt es mehr als verdient, glücklich zu sein ❣️ Unser Mannschaftsfotograf Kai war selbstverständlich ebenfalls zur Stelle und hat dafür gesorgt, dass dieser besondere Moment nicht nur in unseren Köpfen bleibt. Continue reading „Anni’s Blick auf einen Spieltag zwischen Hochzeit und Handball“ →

Annis Blick auf den zweiten Teil der Vorbereitung kurz vor Saisonstart

Na, ihr lieben Divenfans – habt ihr uns schon vermisst?

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die Vorbereitung ist geschafft! Zwölf Wochen Schweiß, Muskelkater, Diskussionen, Sprints, Halleneinheiten und die ein oder andere Begegnung mit dem inneren Schweinehund liegen hinter uns. Und auch wenn wir uns zwischendurch sicherlich das ein oder andere Mal gefragt haben, warum wir uns das eigentlich freiwillig antun, können wir jetzt sagen: Wir sind bereit.
Nachdem Motte euch vom ersten Part der Vorbereitung berichtet hat, übernehme ich nun den zweiten Part.
In den vergangenen sechs Wochen wurde es vor allem technisch und taktisch immer konkreter. Abwehr und Angriff wurden verfeinert, Abläufe gefestigt und das Zusammenspiel immer weiter verbessert. Gleichzeitig hieß es auf dem Sportplatz: schneller werden! Hütchen zu Hütchen, geradeaus, diagonal, seitlich – und natürlich am liebsten alles gleichzeitig und gegeneinander. Wer braucht schon gemütliches Lauftraining, wenn man auch mehrere Diven gleichzeitig um die Wette sprinten lassen kann?
Besonders beliebt: Das Haus des Nikolaus.
Und wer jetzt denkt, dabei könne man einfach entspannt ein paar Linien ablaufen, hat die Rechnung ohne Daniel gemacht. Denn spätestens bei der Frage, wo genau man denn nun anfangen darf und welche Linie eigentlich schon gelaufen wurde, entwickelten sich interessante Diskussionen. Kleiner Tipp für alle, die es selbst einmal ausprobieren möchten: Startet das Haus des Nikolaus doch mal in der Dachspitze, ohne eine Linie doppelt zu laufen. Wir sind gespannt auf eure Lösung. 😉 Wir jedenfalls sind uns bis heute nicht ganz einig.
Ende Juli stand dann endlich unser Trainingslager auf dem Plan – und damit drei Tage voller Handball, Schweiß und Gemeinschaft.
Am Freitagabend ging es mit der ersten Einheit los, bevor wir den Abend beim gemeinsamen Grillen bei Mama Gümüsdere ausklingen ließen. Der Samstag hatte es dann in sich: Gleich drei Einheiten standen auf dem Programm. Vom Torwarttraining über intensive Abwehrarbeit bis hin zum Angriff wurde an allen Ecken und Enden gearbeitet. Abends ließen wir es uns dann im ToGao schmecken, um unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen.
Auch der Sonntag war alles andere als ein Ruhetag. Wieder drei Einheiten – und zum Abschluss ein Spiel gegeneinander. Müde Beine hin oder her: Am Ende wurde noch einmal alles herausgeholt. Und spätestens da wurde deutlich, wie viel in den vergangenen Wochen zusammengewachsen ist.
Doch nicht nur im Trainingslager wurde fleißig getestet. In den darauffolgenden Wochen standen ein Hin- und Rückspiel gegen Stockelsdorf sowie ein weiteres Testspiel gegen Hollenstedt auf dem Programm. Spiele, in denen wir ausprobieren, verbessern, lernen und natürlich auch feststellen konnten, woran wir bis zum Saisonstart noch arbeiten müssen.

Und dann kam unser Highlight: Der Elbe-Cup!
Unser eigenes Turnier sollte eigentlich ein großes Handballfest werden. Eigentlich. Denn zwei mehr oder weniger kurzfristige Absagen sorgten dafür, dass das Teilnehmerfeld deutlich kleiner ausfiel als geplant. Aber was soll man sagen? Wir lassen uns davon natürlich nicht unterkriegen. Also haben wir das Beste daraus gemacht – und hatten trotz allem einen richtig tollen Tag.
Und dabei durften wir vor allem eines erleben: Euch.
Unsere Fans. Unsere Unterstützung. Dieses Gefühl, vor heimischer Kulisse auf der Platte zu stehen und zu merken, dass da Menschen sind, die mitfiebern, anfeuern und uns den Rücken stärken. Genau dieses Gefühl hat definitiv wieder Lust auf mehr gemacht.

Und mehr gibt es jetzt endlich.

Morgen startet die Saison.

Zwölf Wochen Vorbereitung liegen hinter uns. Zwölf Wochen, in denen wir geschwitzt, gelacht, diskutiert, ausprobiert, gelernt und uns weiterentwickelt haben. Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengewachsen und haben gemeinsam an unserem Spiel gearbeitet. Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Natürlich wird es Rückschläge geben. Natürlich werden wir auch in der Saison noch genug Dinge finden, über die wir diskutieren können – vermutlich spätestens beim nächsten Haus des Nikolaus. 😉

Aber eines steht fest:
Wir sind bereit!
Und wir freuen uns unfassbar doll, dass es endlich wieder losgeht!

Also, liebe Divenfans: Setzt euch ins Auto, kommt nach Stockelsdorf, feuert uns an, fiebert mit uns und seid dabei, wenn aus zwölf Wochen Vorbereitung endlich wieder echte Spieltage werden.

Die Elbdiven sind zurück. Und wir können es kaum erwarten!

Von nun an werdet ihr endlich wieder regelmäßiger von uns (dem Divenblick-Team) lesen.

Eure Anni

Erste Erkenntnisse: Motte blickt auf den Auftakt der Saisonvorbereitung 2026/27

Ach, meine lieben Divenfans,
was ist das bloß mit der Zeit? Mal vergeht sie gefühlt gar nicht – und dann wiederum rasend schnell. Nun haben wir bereits Mitte Juli und Daniel jagt uns schon seit einem Monat durch die Halle, über den Sportplatz und durchs Gym.
In dieser Zeit durften wir auch bereits einige Events begleiten, unsere „Neulinge“ – die mittlerweile längst keine Neulinge mehr sind – kennenlernen und schätzen lernen. Und wir haben festgestellt: Vorbereitung ist ein A*****loch.
Aber hey – eine gute Vorbereitung, der Wille, sich zu verbessern und über sich hinauszuwachsen, ist am Ende doch ein tolles Gefühl … irgendwie. Mehr oder weniger. 😉 Continue reading „Erste Erkenntnisse: Motte blickt auf den Auftakt der Saisonvorbereitung 2026/27“ →