Könnte man denken, sieht man die Aufstellung der Luchse. Die 6 Feldspielerinnen, die bei Anpfiff und nahezu die vollen 60 Minuten auf dem Feld standen, entstammen dem aktuellen Kader des Zweitbundesligisten. Die Elbdiven verschliefen den Start und brauchten knapp 12 Minuten, um gegen die individuelle Klasse einer Lotta Christiansen die richtigen Mittel zu finden.
Jetzt entwickelte sich ein starkes Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Elbdiven immer wieder spielerische Lösungen fanden und sich Tor um Tor zurückkämpften. Zur Halbzeit lag das Team von Trainer Daniel Schwarz lediglich mit 19:17 zurück, alles war offen.
Die Gäste kamen hellwach aus der Kabine und machten nach 2½ Minuten den 19:19‑Ausgleich. Durch einige technische Fehler machten es sich die Elbdiven unnötig schwer und die Luchse bestraften dies sofort. Trotzdem blieben die Elbdiven dran und waren auch in der 57. Minute beim 37:34 in Schlagdistanz.
Die Zeit reichte nicht mehr, um den Rückstand zu drehen, und so verabschiedet man sich aus einem erstklassigen (Zweitliga-)Spiel mit einer ärgerlichen 38:35‑Niederlage. Die Gäste waren etwas gefrustet, aber die Wertschätzung, dass man mit der Bundesliga-Truppe auflaufen muss, um gegen die Elbdiven zu gewinnen, lässt Trainer und Spielerinnen die Niederlage verkraften.
