Am späten Samstag Abend waren die Elbdiven in Bargteheide zu Gast. Beide Teams beginnen mit viel Tempo, die Elbdiven finden aber auch in der Defensive schnell ihren Rythmus. Nach 6:32 sind schon 10 Tore gefallen, Bargteheide buzzert zur ersten Auszeit, weil die Gäste schon mit 7:3 in Front liegen.
Die Elbdiven lassen sich aber nicht beeindrucken, stehen weiter sicher in der Deckung und führen nach 13 Minuten mit 13:5. Dann kommt ein Bruch ins Spiel der Lauenburgerinnen, die Deckung ist nicht mehr so stabil und oftmals einen Schritt zu langsam für das Druckspiel der Gastgeber.
Auch eine Auszeit brachte das Team von Daniel Schwarz zunächst nicht wieder in die Spur, einfache Ballverluste ermöglichten Bargteheide einfache Tore. Bis auf 14:16 kam der Gastgeber heran und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnten sich die Elbdiven wieder auf 20:15 absetzen, aber es versprach, eine spannende 2. Halbzeit zu werden.
Nachdem in der 34. Minute noch ein knappes 21:18 für die Elbdiven auf der Anzeige stand, nutzen sie in den nächsten Minuten ihre Angriffe und die Fehler der Gastgeber eiskalt aus. In der 40. Minute hatte man sich wieder ein beruhigendes Polster von 7 Toren herausgespielt. Auch die Defensive wurde immer stärker, störte die Angriffe Bargteheides besser und erzwang viele Ballverluste.
In der 44. Minute gelang Anna Beckmann erstmals eine 10-Tore Führung zum 29:19. Die Lauenburgerinnen spielten nicht fehlerfrei, viele technische Fehler und Fehlpässe prägten die Schlussphase, aber der Sieg war nicht in Gefahr.
Es war ein hartes Stück Arbeit und ein Geduldsspiel, wie in der Vorwoche. Aber die Elbdiven hatten den längeren Atem und spielten sich bis zum Schluss den auch in der Höhe verdienten Sieg heraus.
