Na, ihr lieben Divenfans – habt ihr uns schon vermisst?
Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die Vorbereitung ist geschafft! Zwölf Wochen Schweiß, Muskelkater, Diskussionen, Sprints, Halleneinheiten und die ein oder andere Begegnung mit dem inneren Schweinehund liegen hinter uns. Und auch wenn wir uns zwischendurch sicherlich das ein oder andere Mal gefragt haben, warum wir uns das eigentlich freiwillig antun, können wir jetzt sagen: Wir sind bereit.
Nachdem Motte euch vom ersten Part der Vorbereitung berichtet hat, übernehme ich nun den zweiten Part.
In den vergangenen sechs Wochen wurde es vor allem technisch und taktisch immer konkreter. Abwehr und Angriff wurden verfeinert, Abläufe gefestigt und das Zusammenspiel immer weiter verbessert. Gleichzeitig hieß es auf dem Sportplatz: schneller werden! Hütchen zu Hütchen, geradeaus, diagonal, seitlich – und natürlich am liebsten alles gleichzeitig und gegeneinander. Wer braucht schon gemütliches Lauftraining, wenn man auch mehrere Diven gleichzeitig um die Wette sprinten lassen kann?
Besonders beliebt: Das Haus des Nikolaus.
Und wer jetzt denkt, dabei könne man einfach entspannt ein paar Linien ablaufen, hat die Rechnung ohne Daniel gemacht. Denn spätestens bei der Frage, wo genau man denn nun anfangen darf und welche Linie eigentlich schon gelaufen wurde, entwickelten sich interessante Diskussionen. Kleiner Tipp für alle, die es selbst einmal ausprobieren möchten: Startet das Haus des Nikolaus doch mal in der Dachspitze, ohne eine Linie doppelt zu laufen. Wir sind gespannt auf eure Lösung. 😉 Wir jedenfalls sind uns bis heute nicht ganz einig.
Ende Juli stand dann endlich unser Trainingslager auf dem Plan – und damit drei Tage voller Handball, Schweiß und Gemeinschaft.
Am Freitagabend ging es mit der ersten Einheit los, bevor wir den Abend beim gemeinsamen Grillen bei Mama Gümüsdere ausklingen ließen. Der Samstag hatte es dann in sich: Gleich drei Einheiten standen auf dem Programm. Vom Torwarttraining über intensive Abwehrarbeit bis hin zum Angriff wurde an allen Ecken und Enden gearbeitet. Abends ließen wir es uns dann im ToGao schmecken, um unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen.
Auch der Sonntag war alles andere als ein Ruhetag. Wieder drei Einheiten – und zum Abschluss ein Spiel gegeneinander. Müde Beine hin oder her: Am Ende wurde noch einmal alles herausgeholt. Und spätestens da wurde deutlich, wie viel in den vergangenen Wochen zusammengewachsen ist.
Doch nicht nur im Trainingslager wurde fleißig getestet. In den darauffolgenden Wochen standen ein Hin- und Rückspiel gegen Stockelsdorf sowie ein weiteres Testspiel gegen Hollenstedt auf dem Programm. Spiele, in denen wir ausprobieren, verbessern, lernen und natürlich auch feststellen konnten, woran wir bis zum Saisonstart noch arbeiten müssen.
Und dann kam unser Highlight: Der Elbe-Cup!
Unser eigenes Turnier sollte eigentlich ein großes Handballfest werden. Eigentlich. Denn zwei mehr oder weniger kurzfristige Absagen sorgten dafür, dass das Teilnehmerfeld deutlich kleiner ausfiel als geplant. Aber was soll man sagen? Wir lassen uns davon natürlich nicht unterkriegen. Also haben wir das Beste daraus gemacht – und hatten trotz allem einen richtig tollen Tag.
Und dabei durften wir vor allem eines erleben: Euch.
Unsere Fans. Unsere Unterstützung. Dieses Gefühl, vor heimischer Kulisse auf der Platte zu stehen und zu merken, dass da Menschen sind, die mitfiebern, anfeuern und uns den Rücken stärken. Genau dieses Gefühl hat definitiv wieder Lust auf mehr gemacht.
Und mehr gibt es jetzt endlich.
Morgen startet die Saison.
Zwölf Wochen Vorbereitung liegen hinter uns. Zwölf Wochen, in denen wir geschwitzt, gelacht, diskutiert, ausprobiert, gelernt und uns weiterentwickelt haben. Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengewachsen und haben gemeinsam an unserem Spiel gearbeitet. Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Natürlich wird es Rückschläge geben. Natürlich werden wir auch in der Saison noch genug Dinge finden, über die wir diskutieren können – vermutlich spätestens beim nächsten Haus des Nikolaus. 😉
Aber eines steht fest:
Wir sind bereit!
Und wir freuen uns unfassbar doll, dass es endlich wieder losgeht!
Also, liebe Divenfans: Setzt euch ins Auto, kommt nach Stockelsdorf, feuert uns an, fiebert mit uns und seid dabei, wenn aus zwölf Wochen Vorbereitung endlich wieder echte Spieltage werden.
Die Elbdiven sind zurück. Und wir können es kaum erwarten!
Von nun an werdet ihr endlich wieder regelmäßiger von uns (dem Divenblick-Team) lesen.
Eure Anni
