Das Ergebnis ist deutlich, beide Mannschaften liefern am Sonntagnachmittag aber keinen Handball-Leckerbissen ab. Das Team von Trainer Daniel Schwarz kommt gut in die Partie, sodass Ellerbek bereits nach 9 Minuten und einem 1:6-Rückstand das Time-out zieht.
Die Elbdiven zwingen die Gäste immer wieder ins Zeitspiel und zu ungenauen Pässen, können aber zu wenig Kapital daraus schlagen. Der letzte Pass gelingt meistens den Gästen, sodass das Heimteam sich nicht weiter absetzen kann.
Vorn sind sie dagegen zu ungeduldig, weshalb Daniel Schwarz beim 11:7 selbst die Auszeit nimmt. In dieser Phase hagelt es vermehrt 2‑Minuten-Strafen, aber die Elbdiven kämpfen sich wieder ins Spiel und können, trotz zeitweise doppelter Unterzahl, den Vorsprung halten. Bis zur Halbzeit gelingt wieder ein 17:9‑Vorsprung, welcher auch den Spielverlauf widerspiegelt.
Aus der Halbzeit kamen die Elbdiven nicht gleich in Tritt. Ellerbek kam erst einmal nicht näher heran, aber die Heimmannschaft konnte sich auch nicht weiter absetzen. Sie erkämpften sich viele Bälle, spielten schnell nach vorn, scheiterten aber viel zu oft an der Torhüterin, oder eigenen technischen Fehlern.
Beim 21:16 nach 43 Minuten war der Vorsprung auf 5 Tore geschmolzen. Da aber auch Ellerbek sehr fehlerhaft spielte, konnten die Elbdiven wieder auf 6–7 Tore davonziehen. Das Spiel hatte weiterhin wenig Highlights, nur die Torhüterinnen konnten sich auf beiden Seiten auszeichnen.
Am Ende zählen die 2 Punkte und die haben sich die Elbdiven heute verdient.
