Liebe Divenfans,
Am vergangenen Sonntag waren wir zu Gast in Norderstedt. Kein unbekannter Gegner für uns – die Mädels der HT Norderstedt sind nicht nur gern gesehene Gäste, sondern auch Titelverteidiger unseres jährlichen Elbe-Cups.
Wie immer ging es nach der Ankunft erst einmal nach draußen, um die müden Geister zu wecken, die nach der relativ kurzen Anfahrt noch etwas träge waren. Einmal zu oft bogen wir allerdings rechts ab und verliefen uns zwischen Blättern, Bäumen und Bauzäunen.
Wieder in Halle angekommen, machten wir uns schnell fertig und starteten ins Aufwärmen. Unsere Geister waren allerdings noch nicht ganz an Ort und Stelle, also liefen wir ein paar zusätzliche Runden, um den Fokus zu finden und richtig wach zu werden. Daniel stimmte uns anschließend mit einer kurzen, aber klaren Ansprache ein – dann ging es los.
Das Spiel begann, doch so richtig wach waren wir immer noch nicht. Im Angriff nutzten wir unsere Chancen nicht konsequent genug und ließen zu viele Bälle liegen. Auch in der Abwehr fehlte oft der letzte Schritt, sodass wir einem immer größer werdenden Rückstand hinterherliefen. Daniel sah sich gezwungen, in der 20. Minute eine Auszeit zu nehmen – und erst danach konnten wir uns aus unserem „Wachtraum“ lösen. Als wir in der 22. Minute bei einem Sechs-Tore-Rückstand auf die Anzeigetafel blickten, zündeten wir endlich den Turbo und verkürzten bis zur Halbzeit auf 15:12.
Drei Tore sind im Handball bekanntlich nichts – und wir wollten unbedingt an die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte anknüpfen. Gesagt, getan!
Wir kamen gut in die zweite Halbzeit, standen in der Abwehr deutlich sicherer und setzten die gegnerische Defensive mit unserem druckvollen Spiel immer wieder unter Stress. Schritt für Schritt kämpften wir uns bis auf ein Tor heran. Leider gelang es uns an diesem Tag jedoch nicht, den Ausgleich zu erzielen oder gar in Führung zu gehen.
Es fehlte uns der klare Kopf – das zeigte sich auch an einer unnötigen Aktion meinerseits, weshalb ich die letzten Minuten von der Tribüne aus verfolgen musste. Wir kamen zwar noch einmal auf 23:22 heran, mussten uns am Ende aber nach zwei schnellen Angriffen mit 25:23 geschlagen geben.
Wir nehmen viele Lehren aus diesem Spiel mit und werden die gemachten Fehler in den kommenden Trainingseinheiten gezielt besprechen und Lösungen erarbeiten. Der Fokus muss nun wieder neu gesetzt werden, denn am kommenden Sonntag geht es weiter:
Zu Hause empfangen wir die Mädels vom AMTV Hamburg.
Anpfiff ist um 16 Uhr – wir würden uns über lautstarke Unterstützung von euch freuen!
Bis dahin – eure Motte
