Nach 2 Siegen, ging es für die Elbdiven nach Norderstedt zum aktuellen Tabellendritten. Die Anwurfzeit war anscheinend zu früh, denn die Gäste brauchten 20 Minuten Anlaufzeit, um im Spiel anzukommen.
Nach einer Auszeit und dem 12:6 in der 23. Minute, ging ein Ruck durch das Team von Daniel Schwarz und mit Tempo und Zug zum Tor konnten sie mit einem eigenen 6:3 Lauf auf 15:12 verkürzen. Nach der Halbzeit machten die Elbdiven sofort wieder Druck und konnten zum 15:14 aufschließen. Der Ausgleich fiel aber nicht, im Gegenteil, man musste den Gastgeber wieder auf 18:14 enteilen lassen.
Die Elbdiven ließen sich aber nicht entmutigen und hielten weiter dagegen. Beim 18:17 war der Anschluss wieder da, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Immer wieder zwang man die Mädels aus Norderstedt ins Zeitspiel, trotzdem schafften diese es immer wieder 1 bzw. 2 Tore zwischen sich und die Elbdiven zu bringen.
Bis zum 23:22 in der 59. Minuten konnte man keinen Gewinner ausmachen, dann aber nutzte Norderstedt eine Unterzahl der Gäste und machte das entscheidende Tor zum 24:22. Als nach einem Lauenburger Ballverlust das 25:22 fiel, war das Match entschieden und das 23. Tor der Lauenburgerinnen nur Ergebniskorrektur.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass gegen einen solchen Gegner 20 Minuten Anlaufzeit etwas zu viel sind. Ansonsten haben die Elbdiven sich nichts vorzuwerfen.
Wäre der Ausgleich gefallen, hätte das Pendel auch zugunsten der Elbdiven ausschlagen können, so bleibt allerdings nur der Gewinn an Erfahrung gegen ein weiteres Spitzenteam der Liga.
