Elbdiven überrennen Treia in der zweiten Halbzeit

Von Anfang an entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel. Während sich Treia mit den Entscheidungen der guten Unparteiischen aufhielt, spielten die Elbdiven einen schnellen Ball nach vorn und erarbeiteten sich folgerichtig ein 4:0 in der 6. Minute durch Sina Baumgarten.

Beim 5:1 zog Treia die erste Auszeit, die die Heimmannschaft aber wenig beeindruckte. Die Gäste rieben sich an der beweglichen Deckung auf und was aufs Tor kam, entschärfte meistens Lena Gansor-Kaatz. In der 1. und 2. Welle trafen die Lauenburgerinnen kluge Entscheidungen und auch im gebundenen Spiel spielten sie clever.

Nach dem 11:5 kam Treia besser ins Spiel und nutzte Unaufmerksamkeiten der Elbdiven. Beim 12:8 bat Daniel Schwarz zur Auszeit und strukturierte sein Team neu. Auch wenn in den letzten 5 Minuten unnötig etwas Hektik aufkam, nutzten die Gastgeber die Chancen besser und enteilten auf 15:8.

Dass hier noch nichts entschieden ist, war allen Spielerinnen klar, der Heimmannschaft, so wie den Gästen. Die Lauenburgerinnen kamen perfekt aus der Kabine und legten nach dem 15:9‑Ausschluss noch einmal los. In der 40. Minute gab es durch das Tor von Anna Beckmann den ersten 10‑Tore-Vorsprung und auch eine Auszeit der Gäste änderte nichts mehr.

Der Widerstand war gebrochen und die Elbdiven überrannten ihre Gäste in den letzten 20 Minuten förmlich. Ein absolut verdienter Sieg, der in der Höhe so nicht vorhersehbar war.

Die Freude kannte nach dem Schlusspfiff keine Grenzen und das Team feierte die Pluspunkte ausgelassen.