Nach einer etwas stressigeren Anfahrt aufgrund des Bundesligaspiels zwischen St. Pauli und den Bayern und dem parallel stattfindenden Frühjahrs-Dom, kamen die Elbdiven konzentriert und mit Fokus aus der Kabine.
Das erste Tor fiel zwar erst in der 3. Minute, aber die Deckung der Elbdiven ließ der Heimmannschaft keine Entfaltungsmöglichkeit. Die Gäste konnten sich bis zur 18. Minute auf 9:3 absetzen, ließen dabei aber noch viele gute Möglichkeiten liegen. Nun kam auch St. Pauli immer besser ins Spiel, denn die Deckung der Elbdiven war nicht mehr so kompakt wie am Anfang. Bis zur 22. Minute hielten sie beim 12:6 einen konstanten Vorsprung, bis Trainer Daniel Schwarz beim 12:9 die Auszeit zog.
Zwar konnten die Elbdiven immer wieder ein Tor vorlegen, aber die Mädels vom Kiez witterten die Chance und blieben bis zur Halbzeit beim 16:14 dran. In der Pause wurde die Deckung noch einmal optimiert, um die Kreuzbewegungen von St. Pauli früher zu stören, und der Angriff aufgefordert, strukturierter zu arbeiten.
Nach 6 gespielten Minuten wurde St. Pauli zur Auszeit gezwungen, da die Elbdiven durch konsequentes Tempospiel auf 21:15 davongezogen waren. Diese beeinflusste das Team von Daniel Schwarz aber überhaupt nicht, denn ein 8:2-Lauf bescherte 15 Minuten vor Schluss nicht nur die 29:17-Führung, sondern auch die erneute Auszeit der Heimmannschaft.
Die Elbdiven spielten danach ihr Spiel herunter, ohne auch nur annähernd in Gefahr zu geraten. Besonders die Defensive und das Umschaltspiel funktionierten zum großen Teil hervorragend, einen noch höheren Sieg verhinderten die guten Torfrauen von St. Pauli.
Jetzt steht den Elbdiven noch ein letztes Auswärtsspiel beim ATSV Stockelsdorf bevor. Durch die Niederlage des HT Norderstedt gegen AMTV können die Lauenburgerinnen allerdings nicht mehr von Platz 3 verdrängt werden, worauf Mannschaft, Trainer und Umfeld zu Recht stolz sein können.
