Anni blickt auf unsere geglückte Mission in Henstedt-Ulzburg

Liebe Divenfans,
nachdem wir alle unsere Emotionen vom letzten Wochenend-Heimspiel etwas sacken lassen haben, durften wir gestern wieder auswärts ran. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg nach Henstedt-Ulzburg zu den Frogs 2.

„Henstedt – Froschschenkel“. So begann Daniel seine Ansprache vor dem Spiel. Besonders der Trainer der Frogs habe Schaum vorm Mund, da er sich noch immer über die Hinspielniederlage ärgere und die Revanche nutzen wolle. Dies sollte Motivation genug sein…
Weiter sprach Daniel vom starken Rückraum der Henstedter Mädels. Deshalb war unsere MISSION klar: Auf den Wurfarm und früh das Stopp-Foul ziehen! Je häufiger wir dies taten, desto dichter sollten wir dem Sieg kommen. Diese Mission war definitiv KEINE MISSION IMPOSSIBLE, denn Abwehr konnten wir!

Also: Nicht lange schnacken! Klatschen, raus aus der Kabine und ab zum Aufwärmen. Lisa erwähnte auf dem Weg dahin noch kurz, dass sie bei Daniels Ansprachen immer das Gefühl habe, er würde ihr direkt in die Seele schauen. Wenn das bei allen so ist, dann brauchen wir uns in jedem Fall keine Sorgen machen, dass die Ansagen nicht ankommen 😉
Beim darauffolgenden Aufwärmen kam davon jedoch erstmal nur wenig an. Das wirkte sehr spannungslos. Hoffentlich ist das kein schlechtes Zeichen.. dieser Gedanke sollte gar nicht weitergedacht werden, also lieber schnell in die Kabine für eine letzte „Seelen-Ansprache“ und dann rauf auf’s Feld! Also fast.. nachdem wir in unseren schwarz-gelben SMU-Trikots in die Kabine gingen, wechselten wir dann doch lieber nochmal schnell auf die gelben Trikots, damit wir uns eindeutig von den schwarzen Trikots unserer Gegnerinnen unterschieden. Das war dann auch der Test, ob alle ihre Trikotsätze dabei hatten.. aber leider konnten wir hier keine Strafen kassieren 😉 Einzig Lenas Haare waren kurz mit der Situation überfordert, da die Frisur nur für einen Trikotwechsel gemacht war, so ihre Worte. Glücklicherweise konnte das Haarspray schnell helfen 😉 Das Kampfgerichte hakte dann noch einmal nach, wie viele verschiedene Trikots wir denn wohl hätten, da sie häufig bei unseren Heimspielen in Lauenburg am Kampfgerichtstisch sitzen und diese noch nie gesehen hätten. Und damit sind das auch genug Infos zu den Nebenschauplätzen.

Fokus auf das Spiel: 15 Uhr – los geht’s!

UND… da war sie dann auch endlich: Die Spannung!! Und auch der Wille und die Leidenschaft, für die wir Elbdiven stehen, versteckten sich nicht mehr.
Wir eröffneten mit einem schönen Anspiel auf Sabrina an den Kreis, die den Ball im Tor unterbringen konnte. Nachdem die Frogs zwei schnelle und gezielte Rückraumtore erzielten, waren wir in der Abwehr hellwach und ließen niemanden mehr vorbei. Falls doch mal jemand vorbeikam, hatten wir da noch Muschi im Tor oder die Pfosten und die Latte. Das zweite Tor unserer Gegnerinnen sollte so oder so erstmal das letzte Tor für die nächsten 10 Minuten bleiben. Wir hingegen starteten im Angriff einen richtigen Lauf – egal, ob aus dem Rückraum, durch geschickte „1:1-Aktionen“ oder Anspiele an den Kreis, wir zogen Tor um Tor davon. Aus diesem Grund nahm der gegnerische Trainer in der 9. Minute beim Stand von 2:6 eine Auszeit, da er diesen Lauf unterbrechen wollte, damit ihm sein Ziel der Revanche nicht davonschwamm. Doch davon ließen wir uns nicht beirren und warfen munter weiter unsere Tore, sodass wir nach einer Viertelstunde erstmalig mit 9 Toren in Führung lagen. Durch kleinere Unkonzentriertheiten schmolz diese zum Halbzeitpfiff auf 11:18 dahin, was jedoch keine Schande war.

Jetzt hieß es, Spannung, Wille und Leidenschaft wieder aufzuladen und mit Volldampf in die nächsten 30 Minuten zu starten. Daniel begann seine Ansprache mit „Okay Mädels, 2 Sachen…“. Einige Minuten später waren es dann definitiv mehr als zwei Hinweise, aber damit gingen wir bestens vorbereitet auf Halbzeit 2 zurück in die Halle.

Zwar warfen hier die Frogs das erste Tor, doch dichter als auf 5 Tore in der 37. Minute (16:21) kamen sie nicht mehr an uns heran. Vielmehr zeigte sich ein ähnliches Bild wie in Halbzeit 1. Wir starteten einen 0:4-Tore-Lauf, diesmal über unsere Außenpositionen und aus dem Rückraum und deshalb hatte der Trainer aus Henstedt-Ulzburg beim Stand von 16:25 in der 44. Minute erneut Redebedarf. So wurde das hier nichts mit seinem Plan, er wollte doch als Sieger vom Platz gehen. Zum Glück hatten wir da noch ein Wörtchen mitzureden und so war es in dieser Phase Lemmi, die unseren Standpunkt durch drei Tore in Folge deutlich machte. In der 58. Minute konnten wir sogar erstmals durch einen Siebenmeter von Cassy mit 10 Toren in Führung gehen (20:30). Leider sollte dies unser letztes Tor gewesen sein, wohingegen unsere Gegnerinnen den Ball noch viermal im Tor unterbringen konnten. Somit stand am Ende ein 24:30 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel und unsere Mission war uns definitiv geglückt!

Vielen Dank an euch, unsere mitgereisten Fans, die auf das schöne Wetter verzichteten, um unser Spiel zu sehen und uns anzufeuern.

Jetzt bleiben uns noch drei Spiele in unserer ersten Regionalliga-Saison. Drei letzte Spiele mit Lena, Lemmi, Amy und Mia auf der Platte. Wir werden diese nochmal in vollen Zügen GEMEINSAM genießen.

Gleich morgen geht es bei uns zu Hause weiter: Dienstag, 31.03.2026, 20:30 Uhr

Kommt gerne vorbei und unterstützt uns. Dritter gegen Vierter: Das ist definitiv spannender als den Dienstagabend auf der Couch zu verbringen 😉

Bis dahin
Eure Anni