Die Elbdiven setzten sich in einem insgesamt klar geführten Spiel mit 30:24 gegen den SV Henstedt-Ulzburg 2 durch und zeigten dabei über weite Strecken eine sehr reife und disziplinierte Leistung.
Von Beginn an wurde deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde. Die Diven aus Lauenburg starteten konzentriert und erspielten sich früh eine Führung. Bereits nach rund zehn Minuten lag das Team von Trainer Daniel Schwarz mit 8:2 vorne und setzte damit ein erstes klares Zeichen. Grundlage dafür war vor allem die aggressive und bewegliche Abwehrarbeit, mit der Henstedt früh unter Druck gesetzt wurde. Gleichzeitig zeigten sich die Gäste aus Lauenburg im Abschluss deutlich effizienter.
Henstedt-Ulzburg fand zwar zwischenzeitlich besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nie entscheidend verkürzen. Immer wieder verhinderten Fehlwürfe – entweder am Tor vorbei, an Pfosten und Latte oder durch Paraden von Lena Gansor-Kaatz – eine echte Aufholjagd. Die Elbdiven hingegen blieben stabil und nutzten ihre Chancen konsequenter. Zur Halbzeit führten sie dementsprechend verdient mit 18:12.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Henstedt versuchte, über eine Manndeckung gegen zentrale Spielerinnen wie Joelle Gümüsdere oder Cassandra Nanfack mehr Zugriff zu bekommen, doch diese Maßnahme zeigte wenig Wirkung. Stattdessen nutzten andere Spielerinnen, wie Sarah Lemmermann, Sabrina Reimers und Lena Bahde die entstehenden Räume effektiv und hielten den Vorsprung konstant.
Zwar gelang es Henstedt-Ulzburg in der Schlussphase noch einmal, einige Treffer in Folge zu erzielen und das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, doch der Ausgang der Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Die Gäste kontrollierten das Spielgeschehen weiterhin und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Der Endstand von 30:24 spiegelt die Kräfteverhältnisse auf dem Feld letztlich deutlich wider.
