Spiele in der Woche sind nicht gerade beliebt, aber aufgrund des engen Terminkalenders waren die Elbdiven froh, dass die SG Altona das Heimrecht tauschte und sie an einem Dienstag empfing. Dass die Teams noch nicht sofort auf Betriebstemperatur waren, wurde anhand vieler technischer Fehler auf beiden Seiten schnell offensichtlich.
Nach dem 8:5 Rückstand in der 15. Minute hatte Trainer Daniel Schwarz genug gesehen und musste eine erste Auszeit nehmen. Diese verlief nicht ganz so ruhig wie sonst, denn die Elbdiven übertrafen sich gegenseitig in Fehlwürfen und Pässen und auch die Abstimmung in der sonst so sicheren Abwehr passte noch nicht.
Nachdem die Lauenburgerinnen wachgerüttelt wurden, nahmen sie langsam Fahrt auf und drehten das Spiel innerhalb von 10 Minuten. Beim Stand von 13:15 für die Lauenburgerinnen wurden die Seiten gewechselt. Die Führung war zwar da, aber der Trainer war noch nicht zufrieden. Die hohe Fehlerquote sollte in der 2. Halbzeit unbedingt verringert werden und die Ansprache nahm sich sein Team zur Herzen.
Keine 10 Minuten waren gespielt und die Elbdiven zwangen die SG Altona zur Auszeit. Spielstand 16:23. Auch wenn die Elbdiven nicht fehlerfrei spielten, zwangen sie die Hamburgerinnen immer wieder ins Zeitspiel oder zu ungenauen Abschlüssen und spielten im Angriff schnell und effektiv bis zur Torchance. Die letzten 20 Minuten hatte Altona nichts mehr entgegen zu setzen und die Elbdiven erspielten sich noch einen ungefährdeten Kantersieg.
Das Spiel war wichtig, um wieder in den Rythmus zu finden und Trainingsschwerpunkte umzusetzen, denn schon am Sonntag wartet das nächste Auswärtsspiel auf die Elbdiven.
