Abwehr Grundstein für Sieg gegen TSV Ellerbek

Der Lauenburger SV hat sein letztes Heimspiel-Wochenende der Saison in der Frauen-Regionalliga Nord mit einem verdienten 24:19-Erfolg gegen den TSV Ellerbek abgeschlossen. Dabei legten die Gastgeberinnen den Grundstein für den Sieg bereits in der Anfangsphase.

Von Beginn an präsentierte sich Lauenburg mit einer sehr starken, beweglichen und aggressiven Abwehr. Die Defensive arbeitete aufmerksam, verschob schnell und zwang Ellerbek immer wieder zu schwierigen Abschlüssen oder Ballverlusten. So setzte sich das Team früh auf 6:1 ab und schien das Spiel zunächst klar zu kontrollieren.

Doch Ellerbek zeigte Moral: Mit einem 5:0-Lauf kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel und glichen zum 6:6 aus.

In dieser Phase ließ die Konsequenz in der Lauenburger Defensive kurz nach, während Ellerbek seine Chancen nun deutlich besser nutzte. Die Partie war damit wieder völlig offen.

Die Reaktion der Gastgeberinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einer Auszeit fand Lauenburg zurück zu seiner defensiven Stabilität und spielte im Angriff wieder strukturierter. Angeführt von einer treffsicheren Offensive – insbesondere Joelle Gümüsdere – setzte sich das Team erneut ab und erspielte sich bis zur Halbzeit eine komfortable 15:9-Führung.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Lauenburg über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Der Vorsprung wurde zwischenzeitlich auf bis zu zehn Tore ausgebaut, ehe Ellerbek in der Schlussphase noch einmal verkürzen konnte – ohne den Ausgang der Partie ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Die letzten zehn Minuten standen dann ganz im Zeichen eines besonderen Moments: Für vier Spielerinnen war es das letzte Heimspiel im Trikot des Lauenburger SV. Sie standen noch einmal gemeinsam auf dem Feld – ein emotionaler Höhepunkt. Durch die vielen Wechsel und die Umstellung auf eine offensive 4:2-Deckung kam zwar etwas Unruhe ins Spiel, doch der Sieg geriet nicht mehr ins Wanken.

Nach dem Schlusspfiff wurde es schließlich emotional: Amy Neckel, Mia Steffens sowie die langjährigen Elbdiven Lena Hadeler und Sarah Lemmermann wurden unter großem Applaus verabschiedet. Vor rund 130 Zuschauern fand das Heimspiel damit einen würdigen und bewegenden Abschluss.