Elbdiven machen nur in Halbzeit 1 ernst

Zu Beginn des Spiels machte der Tabellenvierte gleich Tempo und lag nach dem 2:1-Rückstand bereits in der 13. Minute mit 3:9 vorn. Das Umschaltspiel klappte sehr gut und die sich bietenden Chancen wurden meist sicher verwandelt.

In der Deckung zwang man die jungen Hamburgerinnen oft ins Zeitspiel, oder zu ungenauen Pässen. Beim 5:14 in der 24. Minute nahm die Heimmannschaft bereits ihre 2. Auszeit, aber auch die Elbdiven hatten Redebedarf, denn es waren mittlerweile 4 Minuten ohne Torerfolg.
Bis zur Halbzeit gelang es den Lauenburgerinnen, den 10-Tore-Vorsprung zu halten.

Man wollte auch die 2. Halbzeit mit dem gleichen Tempo und der Intensität angehen, aber schon zu Beginn der zweiten 30 Minuten war zu spüren, dass die Lauenburgerinnen ein bisschen auf Sparflamme liefen. Die Hamburgerinnen dagegen wollten den Rückstand nicht größer werden lassen und gingen mutig und beherzt ins Spiel. Bis zur 40. Minute konnte man den Abstand auf 22:8 vergrößern, obwohl in den 10 Minuten schon beste Chancen nicht verwertet wurden. Auf beiden Seiten blieben Tore Mangelware, die technischen Fehler und Fehlwürfe häuften sich. Auch das Tempo flaute merklich ab.

Angesichts des hohen Vorsprungs kamen die Elbdiven nicht mehr in Verlegenheit und mussten den Sieg nur noch verwalten. Mit der 2. Halbzeit war Trainer Daniel Schwarz nicht zufrieden, auch wenn durch viele Wechsel und unübliche Aufstellungen der Spielfluss natürlich etwas ins Stocken geriet. Aber auch nach einem Sieg muss es Dinge geben, an denen man arbeiten kann, und dies werden die Elbdiven bis zum nächsten Spieltag tun.