Elbdiven in Owschlag völlig von der Rolle

Hatte man in der Vorwoche noch 42 Minuten gegen den Spitzenreiter mitgehalten, fand man am Sonntag überhaupt nicht in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Daniel Schwarz war gut eingestellt und kannte das Spiel der Gastgeber. Im Hinspiel ließ man sich zwar kurzzeitig durch Ungenauigkeiten aus dem Rhythmus bringen, verlor im Endeffekt aber nur mit 3 Toren.

Die Elbdiven legten schnell ein 2:0 vor, leisteten sich aber auch hier schon ein paar Fehler im Aufbauspiel. Erst nach knapp 3 Minuten konnte die HG OKT daraus Kapital schlagen und legte ein 3:2 vor. Beide Mannschaften spielten nicht fehlerfrei, aber der Heimmannschaft gelang es schneller, ihren gefährlichen Rückraum in Szene zu setzen.

Die sonst so griffige Defensive der Lauenburgerinnen war oft einen Schritt zu spät. Somit konnte man viel zu selten ins Tempospiel kommen. Auch die HG OKT leistete sich den ein oder anderen Fehlpass auf dem Weg nach vorn, konnte es aber durch eine gut verschiebende Deckung wieder auffangen.

Beim 3:6-Rückstand hatte Trainer Daniel Schwarz genug gesehen und bat zur Auszeit. Neu eingestellt ging es bis zur 20. Minute im Gleichschritt und die Elbdiven konnten auf 10:9 verkürzen. Dann brachte eine Auszeit der Heimmannschaft die Elbdiven aber wieder aus dem Tritt.

Ein ums andere Mal liefen sie sich in der Abwehr fest, und auch das Glück war nicht auf ihrer Seite. Oftmals sprang der Ball vom Innenpfosten wieder raus, anstatt im Netz zu zappeln. Dies war für das angeknackste Selbstvertrauen natürlich auch nicht förderlich.
Beim 17:12 wurden die Seiten gewechselt und das Team von der Elbe schwor sich neu ein.

Gleich nach Wiederanpfiff gelang der 17:13-Anschluss, doch die Defensive der Elbdiven konnte sich nicht fangen. Ein ums andere Mal konnten die starken Rückraumspielerinnen der HG OKT die Deckung der Elbdiven ausspielen und die beweglichen Kreisläufer in gute Wurfpositionen bringen.
Den Elbdiven gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen, bis zur 45. Minute führten die Gastgeber 25:19. Die Schlussviertelstunde gehörte dann ganz und gar der HG OKT. Bei den Elbdiven klappte nun fast nichts mehr und beim Endstand von 35:24 muss man auch nichts schönreden. Es war ein gebrauchter Tag, an dem keine Spielerin auch nur annähernd zu ihrer Form fand.

Das Team wird dieses Spiel gemeinsam aufarbeiten. Zu lange können die Elbdiven sowieso nicht mit der Niederlage hadern, denn schon am nächsten Sonntag geht es zum nächsten schweren Auswärtsspiel zur HSG Tarp Wanderup. Dort werden die Elbdiven wieder ein anderes Gesicht zeigen.