Nach 13 Spielen und der Beendigung der Hinrunde, ziehen die Elbdiven eine sehr positive Bilanz. Nach der Meisterschaft in der Oberliga SH und dem damit verbundenen Aufstieg, starteten die Elbdiven nach langer Vorbereitung am 13.09.25 endlich in die Saison.
Das erste Spiel musste man gleich bei der Bundesligareserve der HL Buchholz08-Rosengarten bestreiten und hatte die Heimmannschaft am Rande einer Niederlage. Ein Punkt zum Auftakt, der Mut gab. Es folgte die Ernüchterung, als man, wieder auswärts, beim Aufstiegsaspiranten Eider/ Harde antreten musste. Das Doppelspielwochenende mit den Duellen gegen HG OKT und die HSG Tarp Wanderup hatten sich die Elbdiven ebenfalls etwas anders vorgestellt. Gegen die HG OKT zog man sich mit der 27:30 Niederlage noch gut aus der Affäre, gegen Tarp hätte man aber gern mehr als ein Pünktchen mitgenommen.
In den nächsten 9 Spielen sollten die Elbdiven aber zeigen, dass sie in der Liga angekommen sind und unter Beweis stellen, dass sie nicht nur mithalten können. 16:2 Punkte sammelten die Lauenburgerinnen bis Weihnachten, lediglich gegen das Spitzenteam der HT Norderstedt musste man sich auswärts knapp geschlagen geben. Zur Halbzeit liegen die Elbdiven voll im Soll und stehen mit 18:8 Punkten auf einem hervorragenden 4. Platz.
Das Prunkstück ist dabei die Abwehr, die in 13 Spielen nur 25,4 Gegentore zulässt. Kompromisslos und kompakt steht die Defensive der Elbdiven und ist berechtigterweise eine der besten der Liga. Der Angriff hingegen ist mit 28,5 Toren im Mittelfeld angesiedelt. Dafür ist das Team schwer ausrechenbar. Es gibt nicht „die“ Torschützin, sondern die Gefahr geht von allen Positionen aus. Jede eingesetzte Feldspielerin trug sich in die Torschützenliste ein, was die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams unterstreicht.
Als neue Elbdiva kam Cassandra Nanfack ins Team, die sich nahtlos einfügte und jetzt schon zu den wichtigen Stützen der Elbdiven zählt. Eine weitere wichtige Stütze ist im Laufe der Saison immer mehr aufs Spielfeld zurückgekehrt. Sabrina Reimers plagte sich lange mit einer hartnäckigen Knieverletzung herum, belebt aber jetzt wieder das Tempospiel der Elbdiven und hat als Innenblockspielerin großen Anteil daran, dass die Defensive so stark ist.
Ebenfalls aus einer langen Verletzung kommt Melodi Gümüsdere. Mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen quälte sie sich durch unendliche Einheiten und erhält nun als Lohn immer mehr Einsatzzeiten, in denen sie aufblitzen ließ, was in ihr steckt.
Alles in allem kann Trainer Daniel Schwarz viel Positives in der Entwicklung seines Teams sehen. Nach 5 Heimspielen zum Jahresende geht die Rückrunde mit einem Heimspiel weiter, bevor die Elbdiven erstmals seit dem 23.11. wieder auswärts antreten müssen. Die Liga kennt jetzt die Lauenburgerinnen, aber auch diese kennen die Liga. Es gilt weiterhin, seine Hausaufgaben vor jedem Spiel zu machen und sich immer auf den nächsten Gegner zu fokussieren. Der Klassenerhalt soll so schnell wie möglich in trockene Tücher gebracht werden, um dann zu schauen, zu welchem Platz es in der Endabrechnung reicht.
