Motte blickt auf den Hinrundenabschluss

Hallo liebe Divenfans,
und schon ist der vierte Advent da – wie schnell vergeht bitte die Zeit?
Heute darf ich euch zum letzten Mal in diesem Jahr von unserem letzten Hinrundenspiel berichten. Irgendwie ein komisches Gefühl … was ist in diesem Jahr bitte alles passiert?!
Gefühlt haben wir doch erst gestern den Aufstieg geschafft, dann waren die Mädels auf Malle und meine Überraschungscrew und ich sind kurzerhand nachgeflogen. Ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben, aber heute soll es nicht um das Jahr im Allgemeinen gehen, sondern um den gestrigen Tag und unser Heimspiel gegen die Mädels vom HC Treia/Jübeck.

Wie ihr sicher über Social Media mitbekommen habt, fand parallel unsere Weihnachts-Benefizveranstaltung der Handballabteilung in Zusammenarbeit mit der DKMS statt. Der Mittelpunkt des Tages: Handball, Spiel, Spaß und natürlich „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“. Das Orga-Team hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, diesen Tag für Groß und Klein unvergesslich zu machen – vielen, vielen Dank dafür! ❤️
Nun aber zum Spiel.

Nach einer sehr direkten Ansprache von Daniel, bei der eine klare Message vermittelt wurde (diese lasse ich an dieser Stelle für unsere jüngeren Leserinnen und Leser lieber weg 😉), ging es für uns in die Halle zum Aufwärmen. Und eins fiel sofort auf: Die Halle war schon jetzt rappelvoll! So macht Aufwärmen, Motivieren und Pushen gleich doppelt so viel Spaß.

Angeschwitzt und voller Elan ging es dann um 17 Uhr los – eine geile Anwurfzeit, wie ich finde! Weniger geil vermutlich für Luisa, die – wie schon in den letzten Wochen – direkt von der Arbeit zu uns gestoßen ist. Nichtsdestotrotz sitzt sie jedes Mal startklar auf der Bank und feuert das Team lautstark an! 💪🏼
Die ersten 30 Minuten begannen und wir merkten schnell: Hier müssen wir ordentlich gegenarbeiten. Keine der beiden Mannschaften schenkte der anderen auch nur einen Zentimeter. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. In der 10. Spielminute konnten wir dann erstmals die Führung auf der Anzeigetafel sehen (5:4). Schon in der ersten Halbzeit wurde klar: Das wird ein spannender Kampf. Daniel erinnerte uns im ersten Timeout daran, mit tiefem Druck zu spielen – aber nicht zu tief, damit wir den Druck gut weiterleiten und verlagern können. Das gelang uns phasenweise sehr gut, sodass wir mit einer 14:12-Führung in die Pause gingen.
In der Kabine zeigte Daniel kurz und knackig auf, was wir besser machen mussten – und dann ging es auch schon weiter. Tatsächlich waren beide Mannschaften schneller zurück auf der Platte als die Schiedsrichter und das Kampfgericht, die die zehn Minuten Pause voll ausnutzten.

Nachdem dann alle an Ort und Stelle waren, startete die zweite Hälfte. Die Gäste glichen schnell aus, doch das ließen wir nicht lange auf uns sitzen. Mit drei schnellen Toren bauten wir unsere Führung wieder aus – 17:14 in der 33. Minute. Zwei direkt aufeinanderfolgende Zeitstrafen gegen uns brachten die Gäste allerdings wieder heran und machten unseren Vorsprung zunichte. Spätestens jetzt war klar: Das wird ein echter Fight um zwei wichtige Pluspunkte.
Durch Cassys starkes Eins-gegen-Eins und sehr gut platzierte Abschlüsse von Amy von den Außenbahnen nutzten wir unsere Torchancen gut, ließen in der Abwehr jedoch zu viel zu. Es blieb einfach unglaublich spannend. Ehrlich gesagt fühlte sich das Spiel irgendwann wie ein einziger Tunnel an – ich nahm die Tribüne kaum noch wahr und konzentrierte mich voll auf die Absprachen mit Lena in der Abwehr.
„Aufgewacht“ bin ich dann in den letzten zwei Spielminuten. Plötzlich wurde es hektisch: Die Gäste nahmen kurz vor der 58. Minute bei einem Spielstand von 26:25 ein Timeout. Kurz darauf erzielte Joelle ein weiteres, extrem wichtiges Tor zum 27:25. 30 Sekunden vor Schluss nahm Daniel dann seine letzte Auszeit. Wir besprachen kurz, was noch kommen könnte, und wurden nochmal daran erinnert, ruhig zu bleiben. Leider verloren wir im darauffolgenden Angriff den Ball und mussten uns in einem Zweikampf für die letzten Sekunden von Joelle verabschieden. Die Gäste nutzten den Siebenmeter, um noch einmal auf ein Tor heranzukommen.

Und dann kam der Abpfiff. Das Spiel war vorbei – und die Hinrunde geschafft.

Und eins kann ich euch sagen: Ich bin unglaublich stolz auf dieses Team. Neue Liga, neue Herausforderungen, neue Gegner, eine andere Spielweise – und wir stehen aktuell auf dem 4. Tabellenplatz!
Den Abend ließen wir dann ganz entspannt mit jeder Menge Glühwein und Kinderpunsch ausklingen. 🍷

Aber ausruhen? Pause? Gibt’s bei uns nicht. Denn schon am 03.01. geht es direkt weiter. Die kommenden Tage vor und zwischen den Feiertagen nutzen wir, um uns intensiv auf das nächste Spiel vorzubereiten. Dann kommen die Luchse II zu uns an die Elbe. Wir werden das letzte Spiel analysieren und den Blick nach vorne richten.
Bis dahin wünsche ich euch und euren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2026.

Ich freue mich sehr auf alles, was im kommenden Jahr auf uns wartet.

Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf

Eure Motte 🖤💛