Unnötig spannend machten die Elbdiven es in der letzten Hinrundenbegegnung am 4. Adventswochenende. Ein nervöser Beginn, mit einem 2:4 Rückstand, wurde bis zur 19. Minute in eine 9:5 Führung verwandelt. Beide Teams ließen auch zu diesem frühen Zeitpunkt schon viele klare Chancen liegen. Die Elbdiven schafften es durch gute Deckungsarbeit, die Gäste aus Treia zur Verzweiflung zu bringen. Bis zum 14:10 konnten sie den 4-Tore-Vorsprung halten, dann konnte das Team von Steffen Busch bis zur Halbzeit noch auf 14:12 herankommen.
Die Gäste kamen wacher aus der Kabine und egalisierten den Vorsprung innerhalb von 1,5 Minuten. Die Lauenburgerinnen setzten sich durch gutes Konterspiel und klare Angriffe wieder auf 18:15 ab, aber das sollte die höchste Führung in der 2. Halbzeit bleiben.
Beide Mannschaften schenkten sich nichts, in der Deckung wurde kompromisslos zugepackt. Beim 18:18 war das Spiel wieder offen. Die Elbdiven schafften es immer wieder, mit einem Tor in Führung zu gehen, Treia konnte nur immer wieder ausgleichen, ein psychologischer Vorteil für das Team von Trainer Daniel Schwarz.
Es wurde für beide Mannschaften zu einer Geduldsprobe und hätte in der Schlussphase zu beiden Seiten kippen können. Die Heimmannschaft überstand selbst eine doppelte Unterzahl nahezu schadlos und netzte selbst 2x ein. Nach dem viel umjubelten 26:24 in der 56. Minute, war es fast eine Vorentscheidung, dass man hier wieder mit 2 Toren führte. Trotz Anschlusstreffer und Auszeit von Treia, konnte der Ball in dieser wichtigen Phase erobert werden und eine Minute vor Schluss zum 27:25 versenkt werden.
Durch einen Siebenmeter 10 Sekunden vor Schluss konnte Treia zwar noch einmal den Anschluss herstellen, aber in den verbliebenen Sekunden hielten die Lauenburgerinnen den Ball in den eigenen Reihen und feierten nach Schlusspfiff ausgelassen den 4. Heimsieg in Folge.
Damit ist die Hinrunde abgeschlossen und die Elbdiven stehen mit 18:8 Punkten auf dem 4. Platz.
