Elbdiven tun sich unnötig schwer

Sehr gut eingestellt starteten die Elbdiven ins Heimspiel gegen St. Pauli. Zwar legten die Gäste das 0:1 vor, doch haderten dann entweder mit dem Ball, oder der Deckung der Heimmannschaft.

Diese legte dann los und konnte durch sicheres Konterspiel ein 6:1 vorlegen. Beim 8:3 hatte St. Paulis Trainer Max Graessel genug gesehen und bat zur Auszeit. Diese zeigte kurzzeitig Wirkung. Die Gäste kamen mit einigen schnellen Toren auf 9:6 heran. Die Elbdiven dagegen haderten mit sich selbst. Eine Vielzahl an technischen Fehlern und ungenutzten Torchancen ließen das Spiel wieder ausgeglichen werden.

Nach dem 10:6 meldete Trainer Daniel Schwarz Redebedarf an und appellierte an sein Team, einfache Dinge zu spielen und Verantwortung für den Ball zu tragen. Bis zur Halbzeit hielt sich die Mannschaft an den Matchplan und konnte sich eine 13:7 Führung erspielen.

Aus der Pause kamen die Mädels vom Kiez allerdings wacher und mit dem Plan, dem Spiel eine Wendung zu geben. Zwar konnten die Gäste den Vorsprung nicht nennenswert verringern, die Elbdiven vergaben allerdings reihenweise Torchancen, oder verloren die Bälle, sodass sie schon 9 Minuten nach der Halbzeit wieder zur Auszeit beordert wurden. Die Auszeit wurde dementsprechend deutlicher, mit der gezeigten Leistung war Trainer Daniel Schwarz absolut nicht einverstanden und stellte sein Team noch einmal neu ein.

Die Elbdiven starteten wieder mit gutem Tempo, allerdings war das Abschlusspech weiterhin präsent. Bis auf 19:15 kamen die Gäste heran, doch die Elbdiven legten einen Zwischenspurt hin und lagen in der 53. Minute wieder mit 24:16 vorn. Der Endstand zum 27:20 stand dann knapp 2 Minuten vor Abpfiff fest.