Elbdiven zünden in der 2. Halbzeit den Turbo

In einem spannenden und hart geführten Spiel konnten die Elbdiven sich erst in der 2. Halbzeit entscheidend absetzen. Schnell sahen sich die Lauenburgerinnen mit 2:5 in Rückstand, auch weil sie in der Vorwärtsbewegung wieder einige technische Fehler einstreuten. Diese wurden von den Frogs 2 gnadenlos bestraft, die in der Anfangsphase effizient mit ihren Chancen umgingen.

Erst dann stabilisierte sich die Lauenburger Deckung und angetrieben von einem lauten Publikum kämpften sie sich Tor um Tor heran. Dem Ausgleich zum 11:11 folgten aber wieder 2 technische Fehler, sodass die Frogs eine Minute vor Halbzeitende mit 11:13 in Führung gingen. Die Elbdiven schüttelten sich, packten in der Deckung zu und sicherten sich innerhalb von 37 Sekunden den 13:13 Halbzeitstand.

In der Halbzeit wurde noch mal gemahnt, das breite Spiel der Frogs 2 cleverer zu verteidigen und im Angriff mehr Verantwortung für den Ball und den Torwurf zu übernehmen. Die Elbdiven kamen wie ausgewechselt aus der Kabine und erarbeiteten sich innerhalb von 4,5 Minuten einen 18:14 Vorsprung. Die Frogs gaben sich aber noch nicht geschlagen und konnten mit individueller Stärke wieder auf 19:18 verkürzen. Es waren noch 17 Minuten zu spielen und das Spiel konnte zu jeder Seite kippen.

Jetzt drehte aber das Heimteam auf. Eroberte durch eine starke Deckungs- und Torwartleistung immer wieder den Ball und nutzte die sich bietenden Torchancen. Die Gäste dagegen haderten immer mehr mit sich selbst und äußeren Umständen und nach dem Anschlusstreffer zum 25:22 und 10 Minuten Restzeit sollten den Frogs 2 nicht mehr viel gelingen. Die Elbdiven enteilten auf 28:22 und die Gegenwehr der Gäste war gebrochen. Der 32:25 Endstand war nach der mühsamen 1. Hälfte nicht zu erwarten, aufgrund der starken 2. Hälfte, aber vollkommen gerechtfertigt.