Elbdiven verpatzen Saisonstart und schlagen sich selbst

Elbdiven kommen schleppend in die Partie und können den Schwung nach der Führung nicht bis zum Schlusspfiff mitnehmen.

Beim 7:3‑Rückstand in der 10. Minute musste Daniel Schwarz bereits die erste Auszeit nehmen. Zu leicht machten es seine Elbdiven dem Gegner, der meist ohne Gegenwehr durch die Deckung marschieren und leichte Tore durch Ballverluste machen konnte. Es kam aber nur sehr langsam Spielfluss auf und auch die Defensive zeigte noch nicht das, was sie konnte. Beim 13:6 war der Rückstand bereits auf 7 Tore angewachsen. Continue reading „Elbdiven verpatzen Saisonstart und schlagen sich selbst“

Annis Blick auf den zweiten Teil der Vorbereitung kurz vor Saisonstart

Na, ihr lieben Divenfans – habt ihr uns schon vermisst?

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die Vorbereitung ist geschafft! Zwölf Wochen Schweiß, Muskelkater, Diskussionen, Sprints, Halleneinheiten und die ein oder andere Begegnung mit dem inneren Schweinehund liegen hinter uns. Und auch wenn wir uns zwischendurch sicherlich das ein oder andere Mal gefragt haben, warum wir uns das eigentlich freiwillig antun, können wir jetzt sagen: Wir sind bereit.
Nachdem Motte euch vom ersten Part der Vorbereitung berichtet hat, übernehme ich nun den zweiten Part.
In den vergangenen sechs Wochen wurde es vor allem technisch und taktisch immer konkreter. Abwehr und Angriff wurden verfeinert, Abläufe gefestigt und das Zusammenspiel immer weiter verbessert. Gleichzeitig hieß es auf dem Sportplatz: schneller werden! Hütchen zu Hütchen, geradeaus, diagonal, seitlich – und natürlich am liebsten alles gleichzeitig und gegeneinander. Wer braucht schon gemütliches Lauftraining, wenn man auch mehrere Diven gleichzeitig um die Wette sprinten lassen kann?
Besonders beliebt: Das Haus des Nikolaus.
Und wer jetzt denkt, dabei könne man einfach entspannt ein paar Linien ablaufen, hat die Rechnung ohne Daniel gemacht. Denn spätestens bei der Frage, wo genau man denn nun anfangen darf und welche Linie eigentlich schon gelaufen wurde, entwickelten sich interessante Diskussionen. Kleiner Tipp für alle, die es selbst einmal ausprobieren möchten: Startet das Haus des Nikolaus doch mal in der Dachspitze, ohne eine Linie doppelt zu laufen. Wir sind gespannt auf eure Lösung. 😉 Wir jedenfalls sind uns bis heute nicht ganz einig.
Ende Juli stand dann endlich unser Trainingslager auf dem Plan – und damit drei Tage voller Handball, Schweiß und Gemeinschaft.
Am Freitagabend ging es mit der ersten Einheit los, bevor wir den Abend beim gemeinsamen Grillen bei Mama Gümüsdere ausklingen ließen. Der Samstag hatte es dann in sich: Gleich drei Einheiten standen auf dem Programm. Vom Torwarttraining über intensive Abwehrarbeit bis hin zum Angriff wurde an allen Ecken und Enden gearbeitet. Abends ließen wir es uns dann im ToGao schmecken, um unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen.
Auch der Sonntag war alles andere als ein Ruhetag. Wieder drei Einheiten – und zum Abschluss ein Spiel gegeneinander. Müde Beine hin oder her: Am Ende wurde noch einmal alles herausgeholt. Und spätestens da wurde deutlich, wie viel in den vergangenen Wochen zusammengewachsen ist.
Doch nicht nur im Trainingslager wurde fleißig getestet. In den darauffolgenden Wochen standen ein Hin- und Rückspiel gegen Stockelsdorf sowie ein weiteres Testspiel gegen Hollenstedt auf dem Programm. Spiele, in denen wir ausprobieren, verbessern, lernen und natürlich auch feststellen konnten, woran wir bis zum Saisonstart noch arbeiten müssen.

Und dann kam unser Highlight: Der Elbe-Cup!
Unser eigenes Turnier sollte eigentlich ein großes Handballfest werden. Eigentlich. Denn zwei mehr oder weniger kurzfristige Absagen sorgten dafür, dass das Teilnehmerfeld deutlich kleiner ausfiel als geplant. Aber was soll man sagen? Wir lassen uns davon natürlich nicht unterkriegen. Also haben wir das Beste daraus gemacht – und hatten trotz allem einen richtig tollen Tag.
Und dabei durften wir vor allem eines erleben: Euch.
Unsere Fans. Unsere Unterstützung. Dieses Gefühl, vor heimischer Kulisse auf der Platte zu stehen und zu merken, dass da Menschen sind, die mitfiebern, anfeuern und uns den Rücken stärken. Genau dieses Gefühl hat definitiv wieder Lust auf mehr gemacht.

Und mehr gibt es jetzt endlich.

Morgen startet die Saison.

Zwölf Wochen Vorbereitung liegen hinter uns. Zwölf Wochen, in denen wir geschwitzt, gelacht, diskutiert, ausprobiert, gelernt und uns weiterentwickelt haben. Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengewachsen und haben gemeinsam an unserem Spiel gearbeitet. Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Natürlich wird es Rückschläge geben. Natürlich werden wir auch in der Saison noch genug Dinge finden, über die wir diskutieren können – vermutlich spätestens beim nächsten Haus des Nikolaus. 😉

Aber eines steht fest:
Wir sind bereit!
Und wir freuen uns unfassbar doll, dass es endlich wieder losgeht!

Also, liebe Divenfans: Setzt euch ins Auto, kommt nach Stockelsdorf, feuert uns an, fiebert mit uns und seid dabei, wenn aus zwölf Wochen Vorbereitung endlich wieder echte Spieltage werden.

Die Elbdiven sind zurück. Und wir können es kaum erwarten!

Von nun an werdet ihr endlich wieder regelmäßiger von uns (dem Divenblick-Team) lesen.

Eure Anni

Elbdiven zum Saisonstart direkt in Stockelsdorf gefordert

Keine Woche ist es mehr hin, dann startet für die Elbdiven die Regionalliga-Saison 2026/2027. Der letzte Härtetest wurde am vergangenen Samstag bestritten, als es beim eigenen Elbe-Cup um Finetuning ging. Durch mehrere Absagen konnte das Turnier nur in abgespeckter Form stattfinden, aber die 3 Teams mit den Elbdiven, der HSG Stade/Fredenbeck I und dem jungen Team von Grün Weiß Schwerin II zeigten tolle Spiele. Continue reading „Elbdiven zum Saisonstart direkt in Stockelsdorf gefordert“

Achtung – wichtige Änderungen beim Elbe-Cup 2026

Aufgrund diverser Absagen von bereits gemeldeten Mannschaften wird der Ablauf des diesjährigen Elbe-Cups angepasst. Es finden nur noch drei Spiele mit den Mannschaften HSG Stade/Fredenbek, SV Grün-Weiß Schwerin II und den Elbdiven statt. Zusätzlich wird die Spielzeit pro Partie auf 2 × 20 Minuten angepasst, sodass jede Mannschaft auf eine Gesamtspielzeit von 80 Minuten kommt. Continue reading „Achtung – wichtige Änderungen beim Elbe-Cup 2026“

Erste Erkenntnisse: Motte blickt auf den Auftakt der Saisonvorbereitung 2026/27

Ach, meine lieben Divenfans,
was ist das bloß mit der Zeit? Mal vergeht sie gefühlt gar nicht – und dann wiederum rasend schnell. Nun haben wir bereits Mitte Juli und Daniel jagt uns schon seit einem Monat durch die Halle, über den Sportplatz und durchs Gym.
In dieser Zeit durften wir auch bereits einige Events begleiten, unsere „Neulinge“ – die mittlerweile längst keine Neulinge mehr sind – kennenlernen und schätzen lernen. Und wir haben festgestellt: Vorbereitung ist ein A*****loch.
Aber hey – eine gute Vorbereitung, der Wille, sich zu verbessern und über sich hinauszuwachsen, ist am Ende doch ein tolles Gefühl … irgendwie. Mehr oder weniger. 😉 Continue reading „Erste Erkenntnisse: Motte blickt auf den Auftakt der Saisonvorbereitung 2026/27“

Elbdiven verstärken sich mit Michelle Hasemann

Die Elbdiven können ab sofort auf eine weitere Spielerin am Kreis setzen: Michelle Hasemann verstärkt das Team und darf nach einer langwierigen Knieverletzung wieder vollständig in den Trainingsbetrieb einsteigen. Die 23-Jährige erhielt inzwischen die medizinische Freigabe und arbeitet nun an ihrem Comeback.

Im Training konnte Hasemann bereits ihre athletischen Qualitäten unter Beweis stellen. Darüber hinaus gilt sie als zuverlässige Siebenmeterschützin und soll der Mannschaft zusätzliche Möglichkeiten im Angriff eröffnen. Continue reading „Elbdiven verstärken sich mit Michelle Hasemann“